Famulatur

Akademische Lehrpraxis der FAU Erlangen-Nürnberg

Seit 2014 ist unsere Praxis als akademische Lehrpraxis der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg akkreditiert.

Damit dürfen wir Studenten im Rahmen des Blockpraktikums und des Praktischen Jahres ausbilden.

Wir, das ganze Team, freuen uns über den Lehrauftrag und auf die Studentinnen und Studenten. 

Unterkunft vorhanden

Famulatur in der Allgemeinmedizin

Die Famulatur dauert 4 Wochen und findet nach der Vorklinik und vor dem 2. Staatsexamen statt.

Die Studenten sollen einen Einblick in die Aufgaben eines niedergelassenen Arztes oder einer Krankenhausabteilung bekommen und den Umgang mit dem Patienten und die Untersuchungsmethoden lernen und üben.

Die intensiven Wochen können die Lust auf Landleben und hausärztliche Medizin wecken und den Blick über den Tellerrand der Organfächer eröffnen.

Die Famulatur in unserer Lehrpraxis kann von Studenten aller Universitäten absolviert werden.

Larissa Peitz September 2015
Foto Peitz Larissa
Larissa Peitz, Famulantin im Sommer 2015

„Während meiner ersten Famulatur in der Praxis von Dr. Metzmacher habe ich einen sehr guten Einblick in die Allgemeinmedizin bekommen, die hier im ländlichen Bereich besonders interessant und umfassend ist.

Zu Beginn begleitete ich Dr. Metzmacher zu allen Patienten. Dabei nahm er sich Zeit um mir die Untersuchungsabläufe zu zeigen, damit ich diese daraufhin auch selbstständig durchführen konnte. Schon nach ein paar Tagen in der Praxis durfte ich Patienten dann zunächst allein untersuchen, um anschließend meine Ergebnisse mit Dr. Metzmacher zu besprechen. Außerdem wurde mir viel erklärt, ich konnte immer Fragen stellen und dadurch vieles Lernen und Verstehen. Auch nach der Sprechstunde konnte ich offen gebliebene Fragen mit ihm klären und mehr über besonders relevante Bereiche der hausärztlichen Versorgung erfahren.

Aus dieser schönen und lehrreichen Zeit in Gunzenhausen gehe ich ausschließlich mit positiven Erinnerungen und bin Dr. Metzmacher und seinem Praxisteam dafür sehr dankbar.“ (Larissa Peitz, 6. Semester Friedrich Alexander Universität Erlangen- Nürnberg)

Eva Becker im Januar/Februar 2016
Bild Eva Becker
Eva Becker, Famulantin im Januar/Februar 2016

„Zunächst einmal: super nette Praxis-Mitarbeiterinnen, die stets gut gelaunt waren und einem immer geholfen haben, wenn Hilfe nötig war.

Für Studenten die nicht aus der unmittelbaren Umgebung kommen, steht eine schöne kleine Wohnung kostenlos zur Verfügung.

Dr. Metzmacher ist ein sehr netter, offener und engagierter Arzt, von dem man viel lernen kann, der aber auchdas Erlernen von Eigenständigkeit fürdert und einem viele Entscheidungsfreiräume lässt.

Kurzum: ich kann diese Praxis jedem empfehlen, der von der Allgemeinmedizin begeistert ist oder es noch werden will :-)“ (Eva Becker, 9. Semester Goethe-Universität Frankfurt)

Annkathrin zur Heiden im Februar/März 2016

„Mein Besuch auf dem Land

Annkathrin zur Heiden, Famulantin Frühjahr 2016
Annkathrin zur Heiden, Famulantin Frühjahr 2016

Als ich mich nach einem Platz für meine Famulatur in der Allgemeinmedizin umschaute, stand für mich von vorneherein fest, dass ich diese in einer Landarztpraxis absolvieren möchte. Dort ist der Hausarzt nämlich tatsächlich noch die erste Anlaufstation. So kam ich über das Famulatur- Förderprojekt des Bayrischen Hausärzte Verbandes in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse in die Praxis von Herrn Dr. Metzmacher in Gunzenhausen, einem kleinen Ort im Altmühltal.

Dachte ich zu Beginn noch, dass fünfzig Prozent der Symptome bereits mit grippalen Infekten, Gastroenteritiden und Rückenschmerzen abgedeckt seien, so sollte ich zwar Recht behalten, jedoch unterschätzte ich die Bandbreite der Symptomausprägung ein wenig. Der Eine geht zum Arzt, weil ihm etwas flau im Magen ist, der Nächste, weil er infektbedingt fast keine Luft mehr bekommt und der Übernächste, weil er einen stechenden Schmerz vom Rücken bis in den Fuß hinab hat. Der zentrale Punkt dabei ist, dass eine kranke Person immer wieder neu beurteilt werden muss hinsichtlich der Schwere sowie des Ausmaß der Erkrankung. In der kurzen Zeit lernte ich, behandlungsbedürftige, schwere Verläufe von den milderen abzugrenzen und schließlich abzuwenden.

Dabei gestaltete sich mein Arbeitsalltag so, dass ich mich zuerst allein mit den Patienten auseinandersetzte, d.h. ich führte selbstständig eine Anamnese sowie eine symptomorientierte Untersuchung durch. Für das weitere Procedere kam Herr Dr. Metzmacher dazu, wobei ich immer gefragt wurde, was denn meiner Meinung nach die notwendigen Maßnahmen sind.

Des Weiteren besprachen wir besonders komplexe Fälle des Tages noch einmal gesondert nach der Sprechstunde. Darüber hinaus gingen wir – auf meinen Wunsch hin – die wichtigsten Medikationen für die wichtigsten Krankheitsbilder in der Allgemeinmedizin durch wie z.B. Hypertonus, Depressionen, Diabetes mellitus, COPD, etc. Wir diskutierten dabei insbesondere Vor- und Nachteile der einzelnen Präparate untereinander. Letzten Endes erarbeitete ich mir somit eine Liste mit den wichtigsten Präparaten und den entsprechenden Therapieschemata.

Eine weitere Kernaufgabe der Allgemeinmedizin ist die Impfkultur. In der Theorie gibt es zwar die Impfempfehlung der STIKO, in der Praxis sind die Auffrischimpfungen dann aber einfach vergessen worden oder der Impfpass ist verloren gegangen. Im Gespräch mit Herr Dr. Metzmacher gingen wir noch einmal die Impfempfehlungen für die verschiedensten Konstellationen gemeinsam durch. Daraufhin kontrollierte ich Impfpässe auf Vollständigkeit und machte Vorschläge für notwendige Impfungen.

Außerdem führte ich alle Vorsorgeuntersuchungen durch. Dies beinhaltete auch einen Kontroll-Ultraschall des Abdomens. Fiel mir dies zu Beginn noch sehr schwer, so erlangte ich mit steigender Anzahl der Untersuchung immer mehr Routine und Sicherheit beim Sonografieren unter ganz unterschiedlichen Schallbedingungen.

Es ist – denke ich – bereits offensichtlich, dass die Betreuung vor Ort nicht besser hätte sein können. Ich konnte zu jedem Zeitpunkt Fragen stellen. Herr Dr. Metzmacher hat sich stets für mich Zeit genommen sogar häufig nach der Sprechstunde.

Schließlich komme ich zu dem Schluss, dass das Patientenklientel höchst vielfältig ist und von dem kleine Kind bis zum alten Menschen wirklich alles zu bieten hat. Mindestens genauso vielfältig wie die Menschen ist die Palette der körperlichen Untersuchungen. Ich war stets aufs Neue gefordert. Ein weiteres Highlight war die Begleitung von Herrn Dr. Metzmacher als Notarzt.

Darüber hinaus habe ich insbesondere das nette, auf z.T. großer Dankbarkeit sich begründende, langwierige, vertrauensvolle Arzt-Patienten-Verhältnis zu schätzen gelernt, dass es dem Arzt ermöglicht, bei gewissen Symptome erste einmal abzuwarten und zu schauen, wie es sich entwickelt. Außerdem erhielt ich auch einen kurzen Einblick in die Organisation einer Praxis.“ (Annkathrin zur Heiden, 7. Semester Goethe-Universität Frankfurt)

Rebecca Liebertz, im März/April 2016
Rebecca Liebertz, Famulantin Frühjahr 2016
Rebecca Liebertz, Famulantin Frühjahr 2016

„Rückblickend kann ich von meiner fünfwöchigen Hausarztfamulatur bei Herrn Dr. Metzmacher in Gunzenhausen nur Positives berichten.

Das Praxisteam ist sehr zuvorkommend und hat mich gleich zu Beginn willkommen geheißen. Ich konnte jederzeit alle meine Fragen stellen und war durch die kompetente Anleitung des Teams auch bald in der Lage, viele der Untersuchungen selber durchzuführen.

Herr Dr. Metzmacher legt sehr viel Wert auf selbständiges und praxisorientiertes Arbeiten. Selbstverständlich leitet er die Studenten zuvor ausführlich an.

Schon bald hatte ich gelernt, wie eine strukturierte Anamnese erhoben und eine gründliche klinische Untersuchung durchgeführt wird. Ihm liegt es jedoch auch am Herzen, den Studenten einen kritischen Umgang mit Bildgebungsdiagnostik oder beispielsweise Antibiotikaeinsatz zu vermitteln, was ich als sehr positiv empfand.

Während der Famulatur konnte ich einen Einblick in fast jede Fachrichtung gewinnen, sodass aufgrund des vielfältigen Praxisalltags nie Langeweile aufkam.

Einige Sachverhalte und diverse Krankheitsbilder ist Herr Dr. Metzmacher mit mir nach Sprechstundenende noch einmal in aller Ruhe durchgegangen, um sicherzustellen, dass alle Fragen meinerseits beantwortet wurden. Ich durfte mir auch selber ein paar interessante Themen aussuchen, die wir dann zusammen besprachen.

Des Weiteren darf man, falls gewünscht, auch bei den Notarzteinsätzen mitfahren, was eine wirklich aufregende Erfahrung war.

Zu allerletzt ist er sehr bemüht den Studenten eine möglichst schöne Zeit in Gunzenhausen zu ermöglichen. Er versucht für sie verschiedenste Freizeitaktivitäten zu arrangieren, wie zum Beispiel das Training im ortsansässigen Volleyballverein oder er vermittelt Kontakte zu anderen Studenten, die ebenfalls in der Nähe eine Famulatur absolvieren.

Insgesamt habe ich mich in der kleinen Wohnung, die von der Stadt gestellt wird, als auch in der Praxis sehr gut aufgehoben gefühlt und kann somit jedem eine Famulatur in Gunzenhausen nur empfehlen.“(Rebecca Liebertz, 6. Semester Friedrich Wilhelms Universität Bonn)

Anne Alfter, im Juni 2016

Anne Alfter, Famulantin Juni 2016
Anne Alfter, Famulantin Juni 2016

„Spontan entschied ich mich auf Empfehlung einer befreundeten Kommilitonin Dr. Metzmacher bezüglich eines Famulaturplatzes anzufragen. Zwei Wochen später stand ich bereits morgens um 8:00 Uhr in der Praxis.

Den voran gegangenen Berichten kann ich mich nur anschließen. Die Hausarztfamulatur war meine noch letzte ausstehende Famulatur. Im Vergleich zu den bereits abgeleisteten Krankenhausfamulaturen, profitierte ich von dieser am meisten. Während ich im Krankenhaus häufig nur mitlief und wenig erklärt bekam, konnte ich bei Dr. Metzmacher viel selbstständig arbeiten – im Sinne von Anamnese, körperlicher Untersuchung und anschließender Vorstellung gegenüber Dr. Metzmacher.

Im Anschluss an die Sprechstunde gab es die Möglichkeit des Austauschs über verschiedene über den Tag aufgetretene Krankheitsbilder oder aufgekommene Fragen. In die Praxis kommen Patienten mit einer weiten Bandbreite an Krankheitsbildern, sodass ich bereits vorhandenes Wissen gut anwenden konnte und dieses vertiefte. Neben dem normalen Praxisalltag prägten Hausbesuche den Rhythmus. In diesem Rahmen lernte ich etwa die palliative Patientenversorgung kennen.

An zwei Tagen durfte ich zusätzlich bei Notarzteinsätzen mitfahren, was ebenfalls eine spannende Erfahrung war.

Fazit: Das Praktikum hat mich in meinem Wunsch bestätigt und bestärkt später im Bereich der Allgemeinmedizin zu arbeiten. Gerade das persönliche Patientenverhältnis erlebte ich als ein positives Vertrauensverhältnis, im Unterschied zu anderen und schnelllebigeren Bereichen der Gesundheitsversorgung. Für das spätere Berufsleben gab mir Dr. Metzmacher viele praxisnahe Tipps und auf mich abgestimmte Empfehlung mit auf den Weg.

Die Lage der Praxis im Altmühltal ist daneben sehr bereichernd. Ich fühlte mich in Gunzenhausen sehr wohl und durch das gestellte Fahrrad, konnte ich die Umgebung erkunden und Sonnenstunden am Altmühl- oder Brombachsee genießen. Da ich in meiner Freizeit viel im Chor singe, stellte Dr. Metzmacher den Kontakt zum Sängerbund in Gunzenhausen her, wo ich wöchentlich mitsingen konnte und sehr freundlich aufgenommen wurde.

Ich bin sehr froh, dass ich in einer Praxis mit einem so freundlichen Team famulieren konnte.“ (Anne Alfter – 10. Semester, Goethe-Universität Frankfurt)

Nina Luft im August/September 2016
Bild Nina Luft, Famulantin im Sommer 2016
Nina Luft, Famulantin im Sommer 2016

„Die Zeit in der Allgemeinarztpraxis von Dr. Metzmacher ging leider viel zu schnell vorbei und ich kann es nur empfehlen die Famulatur im hausärztlichen Bereich, in Gunzenhausen, zu absolvieren.

Ganz zu Beginn der Famulatur schaut man Dr. Metzmacher beim Arbeiten über die Schulter, um erste praktische Erfahrungen im Bereich der Allgemeinmedizin zu sammeln. Allerdings ist ihm viel daran gelegen die eigene Selbstständigkeit zu fördern, so dass man zeitnah alleine den Patienten untersucht, die Anamnese durchführt, den Patienten Dr. Metzmacher vorstellt und Vorschläge zu therapeutischen Maßnahmen anbringen kann. Allgemeine oder während der Sprechstunde aufgetretene Fragen können nach Ende der Sprechstunde mit Dr. Metzmacher ausführlich diskutiert und besprochen werden. Sehr großzügig opfert er dafür einen Teil seiner Mittagspause und Freizeit.

Die Versorgung erfolgt sehr Hausarztzentriert, weswegen ein breites Spektrum an Patienten in der Praxis behandelt wird und dadurch Einblicke in viele unterschiedliche Fachbereiche ermöglicht.

Ferner ist es möglich bei den Notarztdiensten mitzufahren, welche die Famulatur zusätzlich bereichern.

Das gesamte Team empfängt einen sehr herzlich und aufgeschlossen. Dies schafft eine absolute Wohlfühlatmosphäre und man fühlt sich sofort integriert.

Außerdem ist besonders die kostenlose Wohnung zu erwähnen, welche von Dr. Metzmacher vollständig möbliert wurde und nur ca. 3 Gehminuten von der Praxis entfernt liegt. Auch eine Waschmaschine und ein Fahrrad sind vorhanden.

Fazit:

Ich habe während meiner Zeit in der Allgemeinarztpraxis von Dr. Metzmacher einen guten Einblick in die Hausärztliche Versorgung erhalten, viel gelernt und eigene Erfahrungen gemacht, die für mich sehr wertvoll waren. Darüber hinaus habe ich es sehr genossen selbstständig arbeiten zu dürfen. Bei Fragen war Dr. Metzmacher als Ansprechpartner immer greifbar.“ (Nina Luft – 7. Semester Friedrich Alexander Universität Erlangen- Nürnberg)

Carolin Budick im September / Oktober 2016

Bild Carolin Budick
Carolin Budick, Famulantin im Sommer 2016

„Landärzte fehlen, viele Dörfer sind bereits ohne Arzt! Das sind die Schlagzeilen, die zur Zeit der Presse zu entnehmen sind. Auch ich, als Medizinstudentin wusste bisher nicht, wie ich mir das Leben eines Landarztes genau vorstellen soll und ob diese Fachrichtung später für mich in Frage kommt. Darum beschloss ich, nach einer bereits absolvierten Famulatur im Krankenhaus und einer bei einem niedergelassenen Kinderarzt, mir das Arbeitsleben eines Landarztes genauer anzusehen.

So fiel meine Wahl schließlich auf die Hausarztpraxis von Herrn Dr. Metzmacher. Ausschlaggebend waren die vielen positiven Berichte anderer Famulanten und PJler, aber auch das kostenlos zur Verfügung gestellte Appartement, da dadurch vier Wochen auf dem Land, trotz eigener Wohnung nebenher, machbar wurden.

Dort angekommen wurde ich sogleich vom freundlichen und überaus herzlichen Praxisteam begrüßt, das mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand. Anfangs begleitete ich Herrn Dr. Metzmacher zu den Patienten, aber schon bald durfte ich Patienten alleine untersuchen und sie ihm dann anschließend vorstellen. Durch dieses selbstständige Arbeiten konnte ich sehr viel lernen, da ich mir ohne fremde Hilfe Gedanken um „meine“ Patienten machen konnte, z.B. über die mögliche Diagnose und Therapieoptionen.

Herr Dr. Metzmacher und das gesamte Team nahmen sich immer die Zeit, mir Dinge zu erklären und Fragen zu beantworten, selbst nach der Sprechstunde oder in der Mittagspause. Auch besprachen wir gemeinsam einige häufige Krankheitsbilder, wie COPD, Depression oder Rückenschmerzen. Des Weiteren durfte ich ihn bei seinen Hausbesuchen begleiten. Die langfristige Patientenbetreuung in unterschiedlichen Lebensphasen ist ein wesentlicher Unterschied zur Behandlung von Schwerkranken eines Krankenhauses.

Ein Highlight war das Mitfahren im Notarztdienst, sowie ein organisierter Rundflug über Gunzenhausen in der Freizeit.

Vielen Dank für die wunderbare Zeit, das schöne zur Verfügung gestellte Appartement und vor allem die Geduld, Hilfsbereitschaft und liebevolle Art des gesamten Praxisteams. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und eine wirklich sehr schöne und vor allem lehrreiche Zeit gehabt!

Eine Famulatur hier kann ich nur jedem empfehlen!

Für meine Zukunft kann ich mir ein Leben als Hausärztin nun tatsächlich sehr gut vorstellen.“ (Carolin Budick im Oktober 2016)

Den noch ausführlicheren Bericht finden Sie beim BHÄV

Viola Graeser, im März/April 2017

Viola Graeser, Famulantin im März/April 2017
Viola Graeser, Famulantin im März/April 2017

„Für meine Hausarztfamulatur wählte ich die Praxis von Dr. Marc Metzmacher in Gunzenhausen, weil ich ganz bewusst die medizinische Versorgung in einer ländlicheren Gegend „hautnah“ erleben wollte. Ich arbeitete in diesen vier Wochen mit einem sehr netten Praxisteam in einer modernen, gut organisierten Praxis mit einer ungezwungenen, hilfsbereiten und freundlichen Arbeitsatmosphäre. Ich habe mich sehr willkommen und gut aufgebhoben gefühlt.

Die Praxis war stets gut besucht und durch die Versorgung von sowohl akut kranken, als auch chronisch Kranken, sowie Kindern war viel Abwechslung geboten.

Dr. Marc Metzmacher selber habe ich als einen sehr sympathischen, direkten und vernünftigen Mann, der effiziente Medizin mit den Patienten macht, erlebt. Er nimmt sich gerne Zeit auch nach der Sprechstunde verbliebende Fragen zu beantworten. Als sehr positiv empfand ich auch, dass er einem stets auf Augenhöhe begegnete.

Generell hat man viele Möglichkeiten den eigenen Lernerfolg nach persönlichen Interessen und Eigeninitiative zu gestalten, wobei jeder in der Praxis einen mit Angeboten und Rat und Tat beim lernen und „Selbermachen“ unterstützt. Bei vielen Patienten hatte ich die Möglichkeit in Eigenregie anzufangen und zu untersuchen bevor ich ihn Dr. Metzmacher vorstellte. So habe ich in dieser Zeit viel Routine was Untersuchungstechniken und -ablauf angeht gewonnen. Darüber hinaus habe ich meine Erfahrungen was Ultraschalluntersuchungen angeht erweitern können. Auch hinsichtlich Praxisorganisation konnte ich mir, für eine womöglich mal eigene Praxis, einiges nützliches abgucken.

Da ich bereits im Studium mehrere Notfallkurse absolviert habe, hätte ich Dr. Metzmacher als Leitenden Notarzt der Region sehr gerne auf einen Notarzteinsazt begleitet, leider hat sich dies aber nicht ergeben.

Abgesehen vom fachlichen, wo ich die Praxis uneingeschränkt weiterempfehlen kann, bietet Gunzenhausen und Umgebung auch für die Freizeitsgestaltung viele tolle Möglichkeiten. Besonders in Erinnerung bleiben wird mir dabei der Rundflug über das fränkische Seenland mit dem Kleinflugzeug.

Ich bin sehr glücklich meine Hausarztfamulatur in dieser „Landartzpraxis“ absolviert zu haben und habe diese Entscheidung keine Minute bereut. Die Erfahrungen und praktischen Kenntnisse, die ich hier erworben habe, werden mich hoffentlich noch lange begleiten und mir helfen eine gute Ärztin zu werden.“ (Viola Graeser im April 2017)