Praktisches Jahr – PJ

Akademische Lehrpraxis der FAU Erlangen-Nürnberg

Seit 2014 ist unsere Praxis als akademische Lehrpraxis der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg akkreditiert.

Damit dürfen wir Studenten im Rahmen des Blockpraktikums und des Praktischen Jahres ausbilden.

Wir, das ganze Team, freuen uns über den Lehrauftrag und auf die Studentinnen und Studenten.

Unterkunft vorhanden 

Praktisches Jahr – PJ

Das Praktische Jahr bildet den letzten Studentischen Ausbildungsabschnitt und bereitet den letzten, mündlichen Abschnitt der ärztlichen Prüfung vor (3. Staatsexamen).

Meine Praxis erfüllt die Kriterien für die Förderung durch die BHÄV-Stiftung für Studierende in Höhe von bis zu 2400€ pro PJ-Tertial !

Der Student soll am Patienten seine theoretischen Fähigkeiten anwenden und praktische Fähigkeiten erlernen und festigen. Dies erfolgt unter Anleitung und Aufsicht des Lehrbeauftragten Arztes.

In meiner Praxis werden die Studenten ganz intensiv auf ihre Rolle als Arzt vorbereitet und haben dabei die Möglichkeit eine moderne, hervorragend organisierte, große Landarztpraxis kennen zu lernen – in einer Umgebung, wo andere Urlaub machen !

Das praktische Jahr in unserer Lehrpraxis wird für Studenten der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg finanziell gefördert.

In Jahren der räumlichen Freizügigkeit können auch Studenten anderer Universitäten in meiner Praxis das PJ absolvieren. Dazu müssen aber einige Formalitäten mit der „Heimatuniversität“ geklärt werden.

Johanna Kurzhagen, PJ Dezember 2014 bis April 2015

Unsere erste PJ-Studentin war Johanna Kurzhagen. Die Bisherige PJ-Zeit leistete  sie im „The Townsville Hospital in Australien und an den Kliniken Forchheim und Nürnberg süd ab.

Bild Johanna Kurzhagen, PJ Dezember 2014 bis April 2015
Johanna Kurzhagen, PJ Dezember 2014 bis April 2015

Als erste PJ-Studentin der Universität Erlangen, die im Rahmen einer Vergleichsstudie zum PJ auf dem Land in Gunzenhausen arbeitet, kam das Frankenfernsehen zu Besuch in unsere Praxis. Der Fernsehbeitrag wurde wiederholt im Frankenfernsehen gezeigt.

Hier ihr Statement nach der, für das Praxisteam und auch mich sehr angenehmen Zeit:

„Als erste Studentin konnte ich einen Teil meines PJs in der Praxis von Dr. Metzmacher absolvieren. Ich wurde herzlich aufgenommen, sowohl von Dr. Metzmacher als auch von seinem Team. Ich bekam einen sehr guten Einblick in die Praxisabläufe und durfte bald selbständig arbeiten. Für das Vertrauen und die gute Betreuung bin ich wirklich dankbar.
Ich möchte auch die schöne Wohnung erwähnen, die sehr gut ausgestattet ist und alles bietet, was man benötigt. Auch hier ein herzliches Dankeschön an die Stadt Gunzenhausen.“

(Johanna Kurzhagen, Frühling 2015)

Saskia Heck, Urlaubs-PJ im Sommer 2016
Bild Saskia Heck, Urlaubs-PJ im Sommer 2015
Saskia Heck, Urlaubs-PJ im Sommer 2015

Das Praktische Jahr dauert bekanntlich 4 Monate, die hausärztlichen akademischen Lehrpraxen machen aber gelegentlich Urlaub. Mit einigen benachbarten Lehrpraxen haben wir die Vereinbarung getroffen, uns in den Praxisferien bezüglich der Studierendenausbildung abzusprechen. So konnte Saskia Heck im Sommer 2015 einige Wochen in meiner Praxis eine zweite hausärztliche Arbeitsweise kennen lernen.

„Während des Urlaubs meiner PJ-Ärztin Frau Dr. Schaaf durfte ich zwei Wochen in der Praxis bei Dr. Metzmacher verbringen. Ich wurde hier vom ganzem Team herzlich aufgenommen. Nach kurzer Einarbeitungszeit konnte ich selbständig Patienten aufnehmen, die anschließend zusammen mit Dr. Metzmacher ausführlich besprochen wurden. In den zwei Wochen konnte ich vieles lernen. Vielen Dank dafür.“

(Saskia Heck, im Sommer 2015)

Sebastian Landgraf, PJ im Winter 2016/2017
Bild Sebastian Landgraf, PJ im Winter 2016/2017
Sebastian Landgraf, PJ im Winter 2016/2017

„Nachdem ich vom Blockpraktikum bei Dr. Metzmacher sehr angetan war, habe ich mich entschieden, auch mein Wahltertial bei ihm zu verbringen.

Anfangs läuft man noch mit Dr. Metzmacher mit, wird aber innerhalb weniger Tage an sehr selbstständiges Arbeiten herangeführt. Rasch untersucht man die Patienten alleine und überlegt die Therapie, anschließend stellt man den Patienten vor. Neben der körperlichen Untersuchung bekommt auch alle anderen praktischen Fertigkeiten eines Hausarztes beigebracht: Sono (sehr viel und sehr geduldig gezeigt und erklärt), Impfungen, i.v./s.c. Spritzen, EKG und LUFU, Wundversorgung etc.. Hausbesuche, Leichenschauen usw. sind ebenso Alltag. Fragen notiert man sich am besten, Dr. Metzmacher nimmt sich abends so viel Zeit wie nötig, um alle zu beantworten (auch wenn es eine Stunde dauert). Abgesehen davon werden regelmäßig bestimmte wichtige Themen gründlcih durchgesprochen (welche und in welcher Häufigkeit, hat der Student selbst in der Hand, erfordert aber natürlich etwas Vorbereitung). Außerdem bekommt man laufend Feedback, sowohl positives als auch negatives, was ich immer als sehr angenehm empfunden habe.

Das ganze Team ausnahmslos sehr nett und hilfsbereit, Man fühlt sich vom ersten Tag an wie ein selbstverständlicher Teil der Praxis, Ich habe bisher noch nirgends (!) ein so familiäres und angenehmes Arbeitsklima erlebt. Das schließt natürlich auch Dr. Metzmacher, ausdrücklich mit ein. Die Praxis ist eine sehr große, hervorragend organisierte Einzelpraxis (über Wirtschaftlichkeit/Organisation/Praxisführung kann man also auch eine Menge lernen) in einer 15.000-Einwohner-Stadt im fränkischen Seenland.

Anmerken möchte ich noch die Möglichkeit einer Förderung über den BHÄV (600 Euro monatlich!) sowie die 1-Zi-Wohnung, die für PJ Studenten von der Stadt Gunzenhausen gestellt wird und von Dr. Metzmacher (bzw. seiner Frau 😉 ) mit viel Liebe eingerichtet wurde – keine 5 Gehminuten von der Praxis. Auch die Freizeitmöglichkeiten mit Altmühlsee und Brombachsee ganz in der Nähe sind nicht zu verachten.

Ich habe die Zeit sehr genossen!“

(Sebastian Landgraf, im Frühjahr 2017)

Katharina Kalkhoff, PJ im Sommer/Herbst 2017
Katharina Kalkhoff, PJ im Sommer/Herbst 2017
Katharina Kalkhoff, PJ im Sommer/Herbst 2017

„Bereits ab dem ersten Tag ist man aktiv in den Praxisablauf und die Patientenbetreuung mit eingebunden. Am Anfang läuft man noch bei Dr. Metzmacher mit, aber sehr schnell darf man eigenständig Patienten untersuchen und Therapievorschläge machen. Der Tätigkeitsbereich ist sehr vielfältig: Er reicht von eigenständiger Anamnese, Untersuchung und Therapievorschlag  bis hin zu Impfungen, Blut abnehmen, Check-up, EKG oder Sono. Auch die Beratungsanlässe sind vielfältig: Hier kann man von Neurologie über Kinderheilkunde bis zu Gynäkologie viel lernen. Lehrreich waren auch die Notarzteinsätze, bei denen man mitfahren konnte, wenn sich die Möglichkeit ergab.

Zur Betreuung vor Ort kann ich nur sagen: Einfach super! Im gesamten Praxisteam herrscht eine familiäre Atmosphäre und alle Fragen, die in der Sprechstunde auftreten, werden ausführlich von Dr. Metzmacher beantwortet. Auch wenn man etwas mehr zu einem Patientenfall wissen möchte, wird dieser ausführlich besprochen. So eine 1:1-Betreuung gibt es in keiner Klinik!

Untergebracht war ich in der kostenfrei zur Verfügung gestellten, voll ausgestatteten 1-Zimmer-Wohnung, in direkter Nähe zum Bahnhof und zur Praxis (ca. 5 Gehminuten entfernt). Auch die Freizeitgestaltung kann sich sehen lassen: Durch den nahe gelegenen Altmühlsee kann man dort bei gutem Wetter am Strand liegen, baden oder Rad fahren. In den Semesterferien gibt es seit diesem Jahr auch durch den Verein „ÄsL“ (Ärzte schnuppern Landluft, Verein von einigen Ärzten aus der Region) wöchentliche Aktionen, in denen man andere Studenten und die gesamte Region näher kennenlernt, z.B. bei Mountainbike-Touren, Besichtigung des Rettungshubschrauber-Standorts Sinbronn u.ä. So fühlt man sich sofort heimisch.

Ich fand das PJ-Tertial in der allgemeinmedizinischen Praxis von Dr. Metzmacher in Gunzenhausen rundum gut und kann nur jedem empfehlen, hier ein Tertial „Allgemeinmedizin“ zu absolvieren. Es hat mir super viel Spaß gemacht und ich habe viel gelernt!

Danke für die schöne Zeit!“

(Katharina Kalkhoff, im Herbst 2017)