Archiv der Kategorie: Berichte der Studenten

Virginia Wen

Virginia Wen, Famulantin im September/Oktober 2019
Virginia Wen, Famulantin im September/Oktober 2019
Virginia Wen, Famulantin im September/Oktober 2019

„Als Hausarzt auf dem Land arbeiten – dies können sich wahrscheinlich die meisten meiner Kommilitonen derzeit nicht vorstellen. Doch wer sich vom Gegenteil überzeugen möchte, der ist bei Dr. Marc Metzmacher in Gunzenhausen genau richtig! 

Um ehrlich zu sein, habe auch ich gedacht, dass die Allgemeinmedizin eher ein ödes Fach ist, und man dies schon gar nicht auf dem Land praktizieren möchte. Doch die einmonatige Famulatur bei Dr. Metzmacher hat mich eines Besseren belehrt und war für mich eines der lehrreichsten Praktika bis jetzt! Ich kann sie jedem wärmstens empfehlen, der seinen Horizont erweitern und die Allgemeinmedizin näher kennenlernen möchte. 

Ich wurde vom ersten Tag an als Teil des Teams aufgenommen und mir vollstes Vertrauen entgegengebracht. Dies hat dazu geführt, dass ich unglaublich viel selbstständig üben konnte, sei es von der Anamnese des Patienten zur körperlichen Untersuchung bis hin zum Ultraschall. Aber auch das Nähen und kleinere chirurgische Eingriffe bleiben nicht auf der Strecke und zeigen, wie vielseitig Allgemeinmedizin sein kann. Es wird einem auch die Freiheit gestellt, eigene Schwerpunkte zu setzen und bestimmte Fertigkeiten mehr zu üben, um somit den maximalen Nutzen aus dem Praktikum herauszuholen, was ich auch sehr positiv sehe. Bei unklaren Fragestellungen hat man sich immer viel Zeit genommen, um diese zu klären, was die großartige Lehre in der Praxis unterstreicht. 

Alles in allem habe ich in diesem einem Monat unglaublich viel gelernt und nun scheint mir die Möglichkeit, letztendlich auch in der Allgemeinmedizin tätig zu werden, gar nicht mal so unrealistisch! Zuletzt möchte ich mich an das gesamte Team für ihr Vertrauen und ihre Geduld herzlichst bedanken! Es war eine sehr schöne und lehrreiche Famulatur!“ (Virginia Wen im Oktober 2019)

Alexander German

Alexander German, Famulant im August 2019
Alexander German, Famulant im August/September 2019
Alexander German, Famulant im August/September 2019

„Die Famulatur war die bisher praktischste Zeit in meinem Medizinstudium: 

So aktiv und selbständig wie beim super netten Team von Dr. Metzmacher durfte ich in keiner meiner bisherigen drei Famulaturen mitarbeiten. 

Besonderes Highlight sind zwischenzeitliche Notarzteinsätze und Veranstaltungen des Vereins „Ärzte schnuppern Landluft“.

Es war auch eine sehr sportliche Zeit: Wakeboardanlage am Brombachsee und SUP-Verleih am Altmühlsee sind von der schicken Studentenwohnung binnen Minuten zu erreichen. 

Ich kann die Praxis Dr. Metzmacher jedem empfehlen und werde selber wiederkommen für das Blockpraktikum.“  (Alexander German im September 2019)

Linda-Maria Lange

Linda-Maria Lange, Famulantin im Sommer 2019
Linda-Maria Lange, Famulantin im Sommer 2019

Linda-Maria Lange, Famulantin im Sommer 2019

„Auf die Idee die hausärztliche Famulatur bei Herrn Dr. Metzmacher und Team in Gunzenhausen zu machen, kam ich durch eine Kommilitonin, die sich schon 2017 für eine der ÄSL Hausarztpraxen im Landkreis entschied.

Gleich am ersten Famulaturtag wurde ich von allen in der Praxis sehr freundlich empfangen und in der Mittagspause von Herrn Dr. Metzmacher zur vorhandenen Studenten-Wohnung gebracht, die mit allem Nötigen ausgestattet nur 3-5 Gehminuten von der Praxis entfernt liegt (auch Fahrrad und Waschmaschine sind vorhanden).

Durch die Aufgeschlossenheit und Hilfsbereitschaft des ganzen Praxisteams,  habe ich mich gut aufgehoben und sehr wohlgefühlt. In der ersten Woche lernte ich durch das Mitgehen bei Herrn Dr. Metzmachers Patientengesprächen/-Untersuchungen die häufigsten Krankheitsbilder der Hausarztpraxis mit Symptomen/Red Flags und Therapie kennen. Ich durfte selbst entscheiden, bei welchen Untersuchungen und Gesprächen ich dabei sein wollte. In den darauffolgenden Wochen konnte ich die praktische Arbeit mit Patienten (Anamnese, körperlicher Untersuchung, Sonographie und Untersuchungstechniken) sowie die Patientenvorstellung üben. Nach 2-3 Wochen merkte ich, dass es sehr viel hilft sich bei der Anamnese und Untersuchung des Patienten eine Abfrage- bzw. Untersuchungsstruktur anzueignen, damit man verschiedenen Differentialdiagnosen im Hinterkopf behält und die Wahl der richtigen Therapie treffen kann. Krankheitsbilder zu sehen, die man sonst nur aus Lehrbüchern kennt, vergisst man so schnell nicht. Durch die regelmäßigen Diagnose- und Therapie-Besprechungen mit Herrn Dr. Metzmacher und Hr. Landgraf lernt man viel dazu und kann alle auftauchenden Fragen loswerden. Herr Dr. Metzmacher und Herr Landgraf nehmen sich für Unklarheiten immer Zeit und es ist gar nicht schlimm wenn man etwas nicht weiss. 

Alles in allem kann ich sagen, dass für mich diese Famulatur viel zu schnell verging und mich die Vielseitigkeit und abwechslungsreiche Tätigkeit eines Landarztes begeistert. Nicht nur ein umfassendes Fachwissen, manchmal notwendiges rasches Handeln (z.B. bei den Notarzteinsätzen oder Notfällen in der Praxis) sowie Flexibilität und Empathie für die verschiedenen Bedürfnisse und Beschwerden der Patienten, sondern auch wirtschaftliche Kenntnisse zur Praxisführung werden gefordert. Wenn man gerne mit verschiedenen Menschen vom Säugling bis Greis/in in unterschiedlichen Lebenssituationen arbeiten und das ganze Spektrum von Krankheitsbildern erleben möchte (auch Patienten mit akuten Belastungssituationen, psychosomatischen Beschwerden, Suchterkrankungen oder geistiger Behinderung oder sehr kranken Menschen z.B. bei den Heim-/Hausbesuchen), kann ich eine Famulatur oder ein PJ Tertial hier nur weiterempfehlen.“

(Linda-Maria Lange im Juli/August 2019)

Mirjam Schowalter

Mirjam Schowalter, Blockpraktikantin mi Sommer 2019

Mirjam Schowalter, Blockpraktikantin im Sommer 2019

„Ich bin Studentin an der FAU Erlangen-Nürnberg und durfte im Rahmen des Blockpraktikums Allgemeinmedizin zwei Wochen in der Praxis Dr. Metzmacher in Gunzenhausen verbringen. 
Es hat mir sehr gut gefallen, ich wurde super lieb in der Praxis aufgenommen und durfte viel sehen und machen. Jeden Tag gab es die Möglichkeit eigenständig Anamnese zu erheben, körperliche Untersuchungen durchzuführen, zu impfen und auch Abdomensonographie zu üben. Ich durfte mich einfach ausprobieren und bekam dann Rückmeldung oder Hilfestellung, wenn ich nicht mehr weiterwusste. Die Lernatmosphäre war hervorragend und ich konnte alle meine Fragen loswerden. Zudem bekam ich einen kleinen Einblick, was es bedeutet eine Praxis zu führen und was es dabei so zu beachten gibt. Ich fand es sehr bereichernd, aus dem großen Erfahrungsschatz von Herrn Dr. Metzmacher zu lernen.
Die Wohnung, die von der Stadt Gunzenhausen zur Verfügung gestellt wird, ist sehr schön und keine 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof und der Praxis entfernt. Mit dem Fahrrad ist man auch sofort am Altmühlsee (und auch der Brombachsee ist nicht weit), wo man nach getaner Arbeit zum Beispiel den Sonnenuntergang genießen kann. 
Es waren zwei sehr lehrreiche Wochen mit dem gewissen Erholungseffekt, den die Seenlandschaft verspricht.
Ein dickes Dankeschön an Herrn Dr. Metzmacher, Herrn Landgraf und an das ganze Praxisteam!! Ich habe mich sehr wohlgefühlt.“

Kathrin B raun

Kathrin B raun, PJ-Studentin im Frühling 2019
Kathrin B raun
Kathrin Br aun, PJ-Studentin im Frühjahr 2019

„Die Allgemeinmedizin wird von manchen Medizinern nach wie vor zu Unrecht belächelt und im Universitätscurriculum in die Ecke gedrängt. Dennoch habe ich mich schon frühzeitig dafür entschieden, ein PJ-Tertial in einer Hausarztpraxis zu absolvieren, da ich Lust hatte, die ambulante Medizin genauer zu betrachten und damit gleichzeitig die Unterschiede zum stationären Betrieb kennenlernen wollte. Nach meinem ersten Tertial im Krankenhaus habe ich also den zweiten Abschnitt in der Praxis von Dr. Metzmacher in Gunzenhausen verbracht.

Ich bin Studentin der Universität Leipzig, komme aber selbst aus dem Umland und kenne die Gegend bereits ein wenig, weshalb ich mich (durchaus auch aufgrund des Freizeitwertes der schönen Region 🙂 ) für diese Praxis entschieden habe. Von der ersten Minute an wurde ich vollständig in den Praxisalltag integriert. Ich konnte mir immer aussuchen, welchen Patienten ich mir anschauen möchte und hatte die Möglichkeit, alle notwendigen Untersuchungen eigenständig durchführen und jederzeit – auch nach der Sprechstunde noch – offene Fragen mit Hr. Landgraf oder Dr. Metzmacher besprechen. Mit der Zeit durfte ich viel Sicherheit im Tun gewinnen, insgesamt eine wertvolle Erfahrung, welche im oftmals sehr theoretischen Medizinstudium bisher zu kurz kam.

Hier lernt man, was es heißt, ein Arzt zu sein.
Sei es in der Sprechstunde, bei den Hausbesuchen oder auch durch den Notarztdienst mit Dr. Metzmacher – man erkennt: als Hausarzt ist man immer der erste Ansprechpartner für alle großen und kleinen Anliegen und Bedürfnisse des Patienten, lernt einzuschätzen, wo individuelle Probleme liegen und wie dem Einzelnen geholfen werden kann. Man lernt die Menschen kennen und darf mit der Zeit ihr Vertrauen gewinnen, was im stationären Regelablauf so natürlicherweise nicht möglich ist, da die Akutbehandlung im Vordergrund steht. Letztlich habe ich für mich festgestellt: der Wunsch, die gesamte Bandbreite der Medizin im Blick zu behalten und damit die Allgemeinmedizin zu erlernen bietet für mich die Begründung, warum ich Medizin studiert habe.

Ich möchte gar nicht im Ausführlichen die Einzelheiten wiederholen, welche von meinen Vorgängern bereits ausführlich beschrieben wurden. Für mich hat das Tertial in Gunzenhausen maßgeblich dazu beigetragen, mich dazu zu entschließen, Allgemeinmedizinerin zu werden.

Ganz einfach: Danke an das gesamte Team! Ich habe mich in dieser Praxis äußerst wohlgefühlt.“

(Kathrin Br aun im Juni 2019)

PS: Wir freuen uns, sie ab Anfang 2020 als Weiterbildungsassistentin wieder im Team begrüßen zu dürfen !

Patricia Hägele

Patricia Hägele, Blockprakantin im Frühjahr 2019

Patricia Hägele, Blockpraktikantin Frühjahr 2019

„Ich bin Studentin an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg und war für mein zweiwöchiges Blockpraktikum in der Praxis von Dr. Metzmacher. Nach Gunzenhausen haben mich vor allem die positiven Berichte meiner Vorgänger und die Nähe zu meinem Heimatort gezogen.

Ich kann den bisherigen Studenten mit meiner Erfahrung hier nur beipflichten: Schon am ersten Tag wurde man so herzlich aufgenommen, kein Vergleich zu einer Krankenhausstation. Auch als Studentin bekam man hier gleich einen Wert und eine gewisse Anerkennung entgegen. Das zeigt sich unter anderem in der Selbstständigkeit, die einem zugesprochen wird: Allein die Anamnese und Untersuchungen durchführen, auch Ultraschall und Check-ups machen und anschließend die Vorstellung des Patienten und seines Befundes in Anwesenheit von Dr. Metzmacher oder Hr. Landgraf, seinem Weiterbildungsassistenten. Bei diesem Prinzip ist es einem als Student endlich einmal möglich, ein eigenes Anamnese- und Untersuchungssystem und eine gewisse Routine entwickeln. Durch die Rückmeldung der Ärzte bekommt man dann das nötige Feedback, um diesen Ablauf zu optimieren und bei der Untersuchung eines Patienten keinen Punkt zu vergessen. Man entwickelt Sicherheit in seinem Tun und Selbstvertrauen im Patientenkontakt.

Für mich war der Lerneffekt in den zwei Wochen meines Blockpraktikums hier sehr hoch; ganz im Gegenteil zu vielen Wochen Praktikum im Krankenhaus. Man ist Teil des Teams, wird geschätzt und auch deshalb ist es kein Problem, jederzeit Fragen zu stellen oder auch Lücken und Unsicherheiten zu zeigen. Jedes Praktikum sollte so ablaufen wie hier, dass man als Student gefordert und selbstständig ist sowie am Patienten direkt unterrichtet und gelehrt wird.

Hatte Dr. Metzmacher Notarztdienst, war man dazu eingeladen, Ihn bei einem Einsatz zu begleiten, was das Praktikum zudem auffrischte und Spannendes zu bieten hatte.

Ich kann jedem Studenten die Praxis von Dr. Metzmacher nur empfehlen! Hier lernt man nicht nur Medizin am Patienten, sondern auch Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein und wird nicht nur als Praktikant in die Ecke gestellt.

Da mein Wunsch ist, Allgemeinmedizinerin und Notärztin zu werden, war es für mich das optimale Praktikum.

Ich danke Herrn Dr. Metzmacher, Hr. Landgraf und dem ganzen Team für das tolle Praktikum!!“

(Patricia Hägele im April 2019)

Mikail B.

Mikail B, Famulant im Februar/März 2019

„Ich bin Student aus dem Ruhrgebiet und wollte meine Hausarztfamulatur nutzen, um den Alltag eines Landarztes kennenzulernen. Bei meiner Recherche bin ich über ein Inserat der DEGAM Famulaturbörse gestoßen und dabei auf die Praxis von Dr. Metzmacher aufmerksam geworden.

Für die Dauer der Famulatur war die Möglichkeit gegeben in einer praxisnahen und möblierten Wohnung kostenfrei unterzukommen. Zudem war der angebotene Famulaturplatz qualifiziert für das FamuLAND Projekt der KV Bayern, wodurch man eine kleine Förderung erhalten kann. Damit können die Lebenserhaltungskosten ausreichend gedeckt werden, sodass keine finanziellen Hürden für einen guten Start in die Famulatur bestehen.

Ich konnte bereits einen Tag vor Start meiner Famulatur anreisen, um meine Wohnung für die nächsten Wochen einzurichten. An diesem Tag fand auch das erste Treffen mit Dr. Metzmacher statt. Bevor wir zur Wohnung gefahren sind, hat er mir in Ruhe die Praxis, die Gerätschaften und das Praxissystem vorgestellt. An der Wohnung angekommen, gab es auch hier eine kurze Einweisung und danach eine kleine Rundfahrt mit Tipps zum Erkunden des fränkischen Seenlandes.

Am ersten Tag meiner Famulatur wurde ich von einem sehr freundlichen Praxisteam herzlich begrüßt. Auch die Patienten wussten schon im Vorfeld über mein Kommen bescheid. Denn es hang bereits ein Steckbrief und ein Bild von mir an der Rezeption und im Wartezimmer. Diesen Steckbrief hatte ich auf Wunsch vorher Dr. Metzmacher eingereicht. Auch von Seiten der Patienten habe ich mich so direkt willkommen gefühlt. Ab der ersten Minute habe ich gemerkt, dass man hier nicht „wieder nur einer von vielen“ bzw. „wieder nur ein Famulant/PJler“ ist, sondern ein Student mit Gesicht und Persönlichkeit!

In den ersten Tagen läuft man noch mit Dr. Metzmacher mit, geht dann aber schnell in das eigenständige Arbeiten über. Man untersucht die Patienten vor, überlegt sich Therapievorschläge und bespricht jeden Fall mit Dr. Metzmacher im Anschluss.
Darüber hinaus übernimmt man die Check-Ups, bei denen man viel zum Sonografieren kommt. Was konnte ich lernen/sehen?
– Eigenverantwortliches Arbeiten
– Durchführen von guten Anamnesen
– Diagnosestellung und Behandlung/Therapie der gängigsten Krankheiten verinnerlichen 
– Durchführen von Hausbesuchen und Umgang mit Patienten in diesem Umfeld
– Sonografie-Kenntnisse auffrischen und verbessern
– Echografie
– ERGO/LuFu-Untersuchungen
– Alternativmedizinische Therapien kennenlernen (Akupunktur)
– Körperliche Untersuchungen im Rahmen von Check-Ups durchführen
– Impfen und Impfberatung, Reiseimpfungen durchführen
– Chirurgische Wunden beurteilen und versorgen
– Abläufe in einer sehr gut organisierten und technisch modernen Praxis miterleben
– u.v.m.

Besonders positiv aufgefallen ist mir, dass sich Dr. Metzmacher für alle Fragen stehts Zeit genommen hat. Wichtige Krankheitsbilder, interessante Patienten/Fälle haben wir gemeinsam in den Pausen oder nach der Sprechstunde in Ruhe besprochen. Er ist ein sehr kompetenter Hausarzt aus Leidenschaft und Überzeugung, macht seinen Job sehr gerne. Das merkt man. Für das übermittelte Wissen, die investierte Zeit und sein tägliches Feedback bin ich sehr dankbar! Ich konnte viel lernen und meine Fähigkeiten stetig verbessern.

Die Freizeit kann man nutzen, um Gunzenhausen und das fränkische Seenland zu erkunden. Es gibt viel zu sehen und zu erkunden. Langweilig wurde es mir während meines Aufenthaltes nicht.

Alles in allem war es eine sehr gute Entscheidung meine Famulatur bei Dr. Metzmacher zu absolvieren. Insgesamt betrachtet, hatte ich eine sehr gute Zeit. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich nochmals auch bei Herrn Landgraf (Assistenzarzt in der Praxis) für die gute Betreuung und beim gesamten Praxisteam bedanken. Eine Famulatur hier kann ich nur wärmstens empfehlen!“ (Mikail B im März 2019)

Mirjam Hirschmann

Mirjam Hirschmann, PJ im Herbst/Winter 2018

Als Wahltertial im PJ entschied ich mich für die Allgemeinmedizin, da ich annahm, dass man in 16 Wochen definitiv einen guten Einblick in die Arbeit im niedergelassenen Bereich bekommt. Aufgrund der vielen positiven Bewertungen vorheriger Studenten (und der von der Stadt gestellten Einzimmerwohnung) fiel meine Wahl auf die Praxis von Dr. Metzmacher in Gunzenhausen. Hier kann ich mich den Berichten meiner Vorgänger nur anschließen: Von Beginn an wird man wunderbar ins Team, welches unglaublich nett ist, aufgenommen. Bereits nach kurzer Zeit betreut man Patienten selbstständig, was konkret heißt: man macht die Anamnese, untersucht, überlegt sich eine Therapie und holt dann entweder Dr. Metzmacher oder Herrn Landgraf dazu, welche die eigenen Untersuchungsergebnisse und Therapievorschläge überprüfen. So merkt man Stück für Stück, wo man doch noch Lücken hat und wo es sich lohnt, nochmal nachzulesen.

In der Mittagspause werden an einigen Tagen der Woche Hausbesuche gemacht. Hier besucht man meist die gleichen Patienten als Routinebesuch, so dass man auch selbst den Verlauf des Allgemeinzustandes gut mit beobachten kann, was auch einen Lerneffekt mit sich bringt.

Generell wird man im Umgang mit Patienten im Lauf des Tertials viel sicherer. Untersuchungen, die am Anfang des Tertials evtl. noch schwierig waren, gehen am Ende des Tertials sicher von der Hand. Genauso verhält es sich mit Patientengesprächen (auch über teils schwierige Themen). Zu erwähnen sind hier auch die vielen Abdomen-Sonos bei Check-up-Untersuchungen, die man fast täglich durchführen darf. Dies alles kann man definitiv in einer so kurzen Zeit nur in einer Praxis und nicht im Krankenhaus so gut üben und lernen.

Auch wenn man an manchen Tagen denkt, dass die Erkältungen, Impfungen und Rückenschmerzen wohl nie aufhören werden, kommen immer wieder Patienten mit spannenden und seltenen Krankheitsbildern, Krankheitsverläufen, die man gerne weiter verfolgen möchte und Patienten, die man in der kurzen Zeit bereits ins Herz geschlossen hat und von welchen man motivierendes Feedback bekommt. Alles in allem ist die Arbeit in einer Hausarztpraxis also wirklich abwechslungsreich und sehr wertvoll und wenn mich nicht noch ein anderes Fachgebiet in seinen Bann ziehen wird, werde ich mich am Ende für den Facharzt für Allgemeinmedizin entscheiden.

Dr. Metzmacher würde ich sofort jedem anderen Studenten als Lehrarzt weiterempfehlen. Er ist immer motiviert und gewillt Krankheitsbilder oder -verläufe zu erklären, auch wenn man nach Feierabend noch eine Stunde dazu braucht. Außerdem hilft sein ehrliches Feedback, sich stets weiter zu verbessern. Und ganz egal, ob man mit Dr. Metzmacher oder Herrn Landgraf zusammenarbeitet: die gute Laune kommt dabei nie zu kurz!

(Mirjam Hirschmann im Dezember 2018)

Korbinian Mittermeier

Korbinian Mittermeier, Blockpraktikant im November/Dezember 2018

Korbinian Mittermeier, Blockpraktikant im Winter 2018
Korbinian Mittermeier, Blockpraktikant im Winter 2018

Ein eher glücklicher Zufall hat mich auf die Praxis von Dr. Metzmacher aufmerksam werden lassen. Und nachdem ich die vielen tollen Bewertungen von Studenten gelesen habe, war für mich klar, dort möchte ich auch gerne mein Blockpraktikum ableisten.

Am ersten Morgen wurde ich bereits sehr herzlich vom ganzen Team aufgenommen und in den Praxisalltag eingeführt. Spätestens ab dem zweiten Tag durfte ich Patienten selbständig befragen und untersuchen. Anschließend stellte ich die Fälle einen der beiden Ärzte vor und zusammen besprachen wir weiteres Procedere und Therapie. Angefangen von Husten, Schnupfen, Heiserkeit, über den Dauerbrenner Rückenschmerzen bis hin zu Check-Ups und psychischen Erkrankungen hatte ich nach wenigen Tagen ein breites Spektrum an Krankheiten kennen und behandeln gelernt. Dr. Metzmacher und Herr Landgraf nahmen sich für jeden Patienten ausreichend Zeit um ihm/ihr die beste Therapie zukommen zu lassen. Außerdem konnte ich jederzeit Fragen stellen und selbst Vorschläge mit einbringen. Gegen Ende der Sprechstunden rekapitulierten wir gerne mal den ein oder anderen Fall oder besprachen typische Krankheitsbilder in der Hausarztpraxis, wie Asthma, COPD oder Diabetes. Selbstverständlich durfte ich auch auf Hausbesuche mit und konnte so weitere Einblicke in die Arbeit eines Hausarztes erhalten.

Ich hatte das Glück, dass zur selben Zeit eine PJ-Studentin in der Praxis war. So gab es jederzeit die Möglichkeit sich über die Wehwehchen des Studiums oder das anstehende Examen auszutauschen. Außerdem konnte man sich gegenseitig z.B. bei körperlicher Untersuchung oder Ultraschall beobachten und gegebenenfalls Feedback geben.

Und nicht zu vergessen, es gab jeden Vormittag eine kleine Brotzeit auf Kosten des Hauses. 🙂

Alles in allem war es eine sehr gute Entscheidung mein Praktikum in der Praxis von Dr. Metzmacher abzuleisten und ich würde auch sehr gerne wieder hierherkommen.

(Korbinian Mittermeier, Dezember 2018)

Carolin Budick (3)

Caro Budick, PJ im Sommer 2018

Caro Budick, PJ im Sommer 2018
Caro Budick, PJ im Sommer 2018

„Nachdem ich bereits meine Hausarztfamulatur und eine Woche des Blockpraktikums Allgemeinmedizin bei Herrn Dr. Metzmacher absolvieren durfte, stand für mich fest, auch für mein Wahltertial in der Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr nach Gunzenhausen zukommen.

Vor allem das sehr nette und liebevolle Praxisteam und die 1:1 Betreuung, die man so in keinem Krankenhaus findet, haben mich überzeugt. Herr Dr. Metzmacher nimmt sich immer Zeit, um auch jede Frage ausführlich zu beantworten. Ich konnte Patienten eigenständig untersuchen, mir eine Therapie überlegen und ihm diese dann vorstellen.

Durch die Möglichkeit einer Förderung des PJs durch den BHÄV und das gestellte Appartement in der Nähe der Praxis wird auch ein Tertial in Gunzenhausen trotz eigener Wohnung nebenher möglich. Danke dafür!

Die Praxis ist nur fünf Gehminuten von der Wohnung entfernt und in die andere Richtung sind es keine zehn Gehminuten bis zum Altmühlsee. In seiner Freizeit kann man hier also auch viel erleben und den See mit seinem Umfeld genießen.

Abschließend kann ich mich meinen beiden vorausgegangenen Berichten nur anschließen:

Es war wieder eine sehr tolle und vor allem lehrreiche Zeit in Gunzenhausen, die leider viel zu schnell vergangen ist.

Vielen Dank an alle!“

(Carolin Budick, im Sommer 2018)

Sylvia Voreck

Sylvia Voreck, Blockpraktikantin Anfang Mai 2018

„Für das Blockpraktikum Allgemeinmedizin war die Praxis von Herrn Dr. Metzmacher eine sehr gute Wahl.

Blockpraktikantin Sylvia Voreck
Sylvia Voreck, Blockpraktikantin Anfang Mai 2018

Die Ärzte der Praxis sind jederzeit bereit Sachverhalte zu erklären und gehen auch auf individuelle Wünsche ein. Von Anfang an war es möglich, eigenständig Patienten zu untersuchen und dies auch im (sehr guten und übersichtlichen) Computersystem zu dokumentieren. Es wurde mir sogar die Wahl gelassen, welche Fälle ich mir ansehen wollte. Durch das Vorhandensein von 5 Behandlungsräumen, gab es nie Platzprobleme.

Für die Patienten ist es selbstverständlich und völlig normal, dass immer wieder Studenten in der Praxis arbeiten. Besonders die Check-up 35 Untersuchungen geben einem so die Möglichkeit, in Ruhe die strukturierte Abdomen-Sonografie zu erlernen. Da die Patienten immer von einem der Ärzte nachuntersucht werden, hat man auch eine Kontrolle darüber, ob man wirklich alles richtig gemacht hat.

Außerdem kommt auch die orthopädische Untersuchung nicht zu kurz und Dr. Metzmacher zeigt einem gerne die richtigen Untersuchungstechniken bei Knie – und Fußverletzungen.

Außerhalb der Praxis habe ich bei den Hausbesuchen viel gelernt, zudem hatte ich die Möglichkeit bei 3 Notarzteinsätzen dabei zu sein.

Gunzenhausen an sich ist eine kleine Stadt, die direkt am Altmühlsee gelegen ist. Je nach Lust und Laune kann man die freie Zeit mit Radfahren, Stand-Up-Paddeln oder Kitesurfen verbringen. Es lohnt sich also durchaus, auch das Wochenende in Gunzenhausen zu bleiben um das Umland zu entdecken.

Ich hatte eine sehr gute Woche in der Praxis und möchte mich bei dem gesamten Team ganz herzlich bedanken.“

(Sylvia Voreck, Anfang Mai 2018)

Maria Jardi

Maria Jardi, Blockpraktikantin  im April 2018

Maria Jardi, Blockpraktikantin im April 2018
Maria Jardi, Blockpraktikantin im April 2018

„So, und welchen Patienten möchtest du übernehmen?“ , wurde ich am 3. Tag meines Blockpraktikums gefragt. Von da an durfte ich eigenständig Patienten befragen und untersuchen. Nachdem ich die Patienten gesehen hatte, kamen dann Herr Dr. Metzmacher oder sein Assistenzarzt, Herr Landgraf, mit ins Behandlungszimmer; ich stellte die Patienten vor und durfte auch einen Therapievorschlag anbringen

Dabei fand ich die Vielfalt der Patienten in Dr. Metzmachers Praxis spannend. Es waren Kinder für die U-Untersuchung da, junge und ältere Menschen, mal mit Knochenbrüchen, mal mit rheumatologischen oder kardiologischen Erkrankungen und natürlich auch viele mit Rückenschmerzen und Erkältungen.

Durch das selbstständige Arbeiten habe ich in den 2 Wochen mehr gelernt, als ich erwartet hatte. Wenn Fragen blieben, nahmen sich beide Ärzte immer viel Zeit, sie zu beantworten oder mir sogar einen ganzen „Kurs“, z.B. zu Verletzungen der oberen Extremität, zu geben.

Besonders an Gunzenhausen fand ich auch die gute Arbeitsatmosphäre in der Praxis und das sehr nette Team. Die Helferinnen unterstützten mich beim Blutabnehmen und leiteten mich beim Durchführen der „DMPs“an, die Ärzte nahmen mich auf Hausbesuche mit und einmal durfte ich auch mit Herrn Dr. Metzmacher Notarzt fahren. Dadurch konnte ich in vielen Bereichen praktische Erfahrung sammeln.

Noch eine Besonderheit ist, dass Herr Dr. Metzmacher ein Sonogerät hat, mit dem er auch Herzechountersuchungen macht. Dadurch ist ein großes Spektrum an Diagnostik möglich.

In meiner Freizeit nutzte ich das Fahrrad, das neben der Wohnung gestellt wurde und erkundete das fränkische Seenland, wo man tolle Radtouren machen kann und im Sommer sehr viele Freizeitaktivitäten angeboten werden.

Vielen Dank an das ganze Team für diese tollen zwei Wochen! Ich kann die Lehrpraxis nur weiterempfehlen:)“

(Maria Jardi im April 2018)

Katharina Wittmann

Katharina Wittmann, PJ im Winter 2017/2018

Katharina Wittman, PJ im Winter 2017/2018)
Katharina Wittman, PJ im Winter 2017/2018

„Von Anfang an ist man voll in den Praxisalltag und in das gesamte, ausnahmslos nette und hilfsbereite, Team integriert. Zu Beginn begleitet man Dr. Metzmacher, beobachtet die Gespräche und Untersuchungen. Schnell darf man bereits selbst Patienten untersuchen und Vorschläge zum weiteren Vorgehen machen. Zu meinen Tätigkeiten gehörten: eigenständige Anamnese, körperliche Untersuchung, Therapievorschlag, Blut abnehmen, Check-up, Impfungen, Ultraschall, Hausbesuche begleiten und vieles mehr. Wer sich auch für Pädiatrie interessiert, ist hier genau richtig. Auch Kindervorsorgeuntersuchungen gehören zum Praxisalltag dazu! Mindestens einmal im Monat ist man auch bei Notarzteinsätzen dabei.

Die Patienten sind es gewohnt, dass immer wieder Studenten in der Praxis mitarbeiten. Sie sind sehr aufgeschlossen, respektieren einen als angehende Ärztin und freuen sich, dass man so viel Zeit zum Zuhören hat.
Die Betreuung vor Ort ist genauso toll, wie ich es mir für mein Wahltertial erhofft hatte. Durch die 1:1-Betreuung lernt man in kurzer Zeit wahnsinnig viel, es ist immer Zeit für Fragen und man wird aktiv in alles eingebunden. Das gesamte Praxisteam nimmt einen herzlich auf, die Atmosphäre ist sehr familiär.
Die Stadt Gunzenhausen stellt eine 1-Zimmer-Wohnung kostenlos zur Verfügung. Sie befindet sich fußläufig zum Bahnhof und zur Praxis (ca. 5 Minuten) und ist komplett möbliert.
Gunzenhausen liegt mitten im Fränkischen Seenland und hat an Outdoor- Freizeitaktivitäten einiges zu bieten!
Das PJ-Tertial hat mir riesig Spaß gemacht, ich habe sehr viel lernen dürfen und ich kann die Praxis von Dr. Metzmacher deshalb nur weiterempfehlen!
Danke an das ganze Team für die tolle Zeit!“

(Katharina Wittmann im Frühling 2018)

Katharina Kalkhoff

Katharina Kalkhoff, PJ im Herbst 2017

Katharina Kalkhoff, PJ im Sommer/Herbst 2017
Katharina Kalkhoff, PJ im Sommer/Herbst 2017

„Bereits ab dem ersten Tag ist man aktiv in den Praxisablauf und die Patientenbetreuung mit eingebunden. Am Anfang läuft man noch bei Dr. Metzmacher mit, aber sehr schnell darf man eigenständig Patienten untersuchen und Therapievorschläge machen. Der Tätigkeitsbereich ist sehr vielfältig: Er reicht von eigenständiger Anamnese, Untersuchung und Therapievorschlag  bis hin zu Impfungen, Blut abnehmen, Check-up, EKG oder Sono. Auch die Beratungsanlässe sind vielfältig: Hier kann man von Neurologie über Kinderheilkunde bis zu Gynäkologie viel lernen. Lehrreich waren auch die Notarzteinsätze, bei denen man mitfahren konnte, wenn sich die Möglichkeit ergab.

Zur Betreuung vor Ort kann ich nur sagen: Einfach super! Im gesamten Praxisteam herrscht eine familiäre Atmosphäre und alle Fragen, die in der Sprechstunde auftreten, werden ausführlich von Dr. Metzmacher beantwortet. Auch wenn man etwas mehr zu einem Patientenfall wissen möchte, wird dieser ausführlich besprochen. So eine 1:1-Betreuung gibt es in keiner Klinik!

Untergebracht war ich in der kostenfrei zur Verfügung gestellten, voll ausgestatteten 1-Zimmer-Wohnung, in direkter Nähe zum Bahnhof und zur Praxis (ca. 5 Gehminuten entfernt). Auch die Freizeitgestaltung kann sich sehen lassen: Durch den nahe gelegenen Altmühlsee kann man dort bei gutem Wetter am Strand liegen, baden oder Rad fahren. In den Semesterferien gibt es seit diesem Jahr auch durch den Verein „ÄsL“ (Ärzte schnuppern Landluft, Verein von einigen Ärzten aus der Region) wöchentliche Aktionen, in denen man andere Studenten und die gesamte Region näher kennenlernt, z.B. bei Mountainbike-Touren, Besichtigung des Rettungshubschrauber-Standorts Sinbronn u.ä. So fühlt man sich sofort heimisch.

Ich fand das PJ-Tertial in der allgemeinmedizinischen Praxis von Dr. Metzmacher in Gunzenhausen rundum gut und kann nur jedem empfehlen, hier ein Tertial „Allgemeinmedizin“ zu absolvieren. Es hat mir super viel Spaß gemacht und ich habe viel gelernt!

Danke für die schöne Zeit!“

Carolin Budick (2)

Blockpraktikum der FAU Erlangen im Mai 2017

Bild Carolin Budick
Carolin Budick, Blockpraktikantin im Frühling 2017

„Nach meiner tollen Famulatur im Herbst vergangenen Jahres bei Herrn Dr. Metzmacher, durfte ich auch die zweite, mir noch fehlende, Woche des Blockpraktikums Allgemeinmedizin bei ihm absolvieren.

Hier konnte ich noch mehr praktische Erfahrungen sammeln und das, bereits bei ihm Erlernte, gut einsetzen.

Wie auch beim letzten Mal war das ganze Team sehr nett und es machte viel Spaß! Vielen Dank für die lehrreiche Woche!“
(Carolin Budick im Mai 2017)

Nina Luft (2)

Blockpraktikum der FAU Erlangen im April/Mai 2017

Nina Luft, Blockpraktikantin im Frühjahr 2017
Nina Luft, Blockpraktikantin im Frühjahr 2017

„Nach meiner schönen, abwechslungs- und lehrreichen Famulatur im Sommer 2016 (siehe Bericht), habe ich mich entschieden auch das zweiwöchige Allgemeinmedizinblockpraktikum bei Dr. Metzmacher zu verbringen.
Auch dieses Mal hat es mir sehr gut gefallen und es war schön neben dem doch recht theorielastigen Medizinstudium, praktische Erfahrung sammeln zu können.“

(Nina Luft im Mai 2017)

Viola Graeser

Famulantin der Uni Heidelberg im März/April 2017

Viola Graeser, Famulantin im März/April 2017
Viola Graeser, Famulantin im März/April 2017

„Für meine Hausarztfamulatur wählte ich die Praxis von Dr. Marc Metzmacher in Gunzenhausen, weil ich ganz bewusst die medizinische Versorgung in einer ländlicheren Gegend „hautnah“ erleben wollte. Ich arbeitete in diesen vier Wochen mit einem sehr netten Praxisteam in einer modernen, gut organisierten Praxis mit einer ungezwungenen, hilfsbereiten und freundlichen Arbeitsatmosphäre. Ich habe mich sehr willkommen und gut aufgebhoben gefühlt.

Die Praxis war stets gut besucht und durch die Versorgung von sowohl akut kranken, als auch chronisch Kranken, sowie Kindern war viel Abwechslung geboten.

Dr. Marc Metzmacher selber habe ich als einen sehr sympathischen, direkten und vernünftigen Mann, der effiziente Medizin mit den Patienten macht, erlebt. Er nimmt sich gerne Zeit auch nach der Sprechstunde verbliebende Fragen zu beantworten. Als sehr positiv empfand ich auch, dass er einem stets auf Augenhöhe begegnete.

Generell hat man viele Möglichkeiten den eigenen Lernerfolg nach persönlichen Interessen und Eigeninitiative zu gestalten, wobei jeder in der Praxis einen mit Angeboten und Rat und Tat beim lernen und „Selbermachen“ unterstützt. Bei vielen Patienten hatte ich die Möglichkeit in Eigenregie anzufangen und zu untersuchen bevor ich ihn Dr. Metzmacher vorstellte. So habe ich in dieser Zeit viel Routine was Untersuchungstechniken und -ablauf angeht gewonnen. Darüber hinaus habe ich meine Erfahrungen was Ultraschalluntersuchungen angeht erweitern können. Auch hinsichtlich Praxisorganisation konnte ich mir, für eine womöglich mal eigene Praxis, einiges nützliches abgucken.

Da ich bereits im Studium mehrere Notfallkurse absolviert habe, hätte ich Dr. Metzmacher als Leitenden Notarzt der Region sehr gerne auf einen Notarzteinsazt begleitet, leider hat sich dies aber nicht ergeben.

Abgesehen vom fachlichen, wo ich die Praxis uneingeschränkt weiterempfehlen kann, bietet Gunzenhausen und Umgebung auch für die Freizeitsgestaltung viele tolle Möglichkeiten. Besonders in Erinnerung bleiben wird mir dabei der Rundflug über das fränkische Seenland mit dem Kleinflugzeug.

Ich bin sehr glücklich meine Hausarztfamulatur in dieser „Landartzpraxis“ absolviert zu haben und habe diese Entscheidung keine Minute bereut. Die Erfahrungen und praktischen Kenntnisse, die ich hier erworben habe, werden mich hoffentlich noch lange begleiten und mir helfen eine gute Ärztin zu werden.“

(Viola Graeser im März/April 2017)

Müberra Turan

Blockpraktikantin der Universität des Saarlandes im März 2017

Bild Müberra Turan, Blockpraktikantin im März 2017

„Grüß Gott!“ – So und nicht anders fängt das Arzt-Patientengespräch in den ländlichen Ecken Frankens an. 😉

Studenten sind in der Lehrpraxis von Dr. Metzmacher nicht nur für das Team ein fester Bestandteil, auch den Patienten waren sie bekannt, diese freuten sich, dass es immer neue Studenten nach Gunzenhausen zog.

Der Einstieg und die Eingliederung in den Praxisalltag gelang mir problemlos, da sowohl Dr. Metzmacher als auch die Arzthelferinnen sehr aufgeschlossen und freundlich waren.

Nach den Blutentnahmen morgens durfte ich die Patienten eigenständig untersuchen – dabei umfasste das Krankheitsspektrum so ziemlich alle Fachrichtungen, weshalb Differentialdiagnosen gut durchdacht werden sollten. Anschließend stellte ich die Patienten vor, so lernte ich Symptome zu differenzieren und das akute Krankheitsbild präzise darzustellen. Gab es Fragen zu klären, durfte ich sie jederzeit stellen, in den Mittagspausen sprachen wir dann auch über die langjährigen Krankheitsgeschichten einzelner Patienten – welche man im Klinikalltag doch nicht so oft mitbekommt.

Trotz der hohen Patientenanzahl, war die Atmosphäre in der Praxis immer sehr entspannt und an Spaß bei der Arbeit mangelte es nie!

Ich danke dem Praxisteam und Dr. Metzmacher für die schöne Zeit in der ich einen Einblick in die Vielfalt der Allgemeinmedizin gewinnen durfte! – Servus! :-)“

(Müberra Turan im März 2017)

Sebastian Landgraf (2)

Sebastian Landgraf, PJ November 2016 bis März 2017

Bild Sebastian Landgraf, PJ im Winter 2016/2017
Sebastian Landgraf, PJ im Winter 2016/2017

„Nachdem ich vom Blockpraktikum bei Dr. Metzmacher sehr angetan war, habe ich mich entschieden, auch mein Wahltertial bei ihm zu verbringen.

Anfangs läuft man noch mit Dr. Metzmacher mit, wird aber innerhalb weniger Tage an sehr selbstständiges Arbeiten herangeführt. Rasch untersucht man die Patienten alleine und überlegt die Therapie, anschließend stellt man den Patienten vor. Neben der körperlichen Untersuchung bekommt auch alle anderen praktischen Fertigkeiten eines Hausarztes beigebracht: Sono (sehr viel und sehr geduldig gezeigt und erklärt), Impfungen, i.v./s.c. Spritzen, EKG und LUFU, Wundversorgung etc.. Hausbesuche, Leichenschauen usw. sind ebenso Alltag. Fragen notiert man sich am besten, Dr. Metzmacher nimmt sich abends so viel Zeit wie nötig, um alle zu beantworten (auch wenn es eine Stunde dauert). Abgesehen davon werden regelmäßig bestimmte wichtige Themen gründlcih durchgesprochen (welche und in welcher Häufigkeit, hat der Student selbst in der Hand, erfordert aber natürlich etwas Vorbereitung). Außerdem bekommt man laufend Feedback, sowohl positives als auch negatives, was ich immer als sehr angenehm empfunden habe.

Das ganze Team ausnahmslos sehr nett und hilfsbereit, Man fühlt sich vom ersten Tag an wie ein selbstverständlicher Teil der Praxis, Ich habe bisher noch nirgends (!) ein so familiäres und angenehmes Arbeitsklima erlebt. Das schließt natürlich auch Dr. Metzmacher, ausdrücklich mit ein. Die Praxis ist eine sehr große, hervorragend organisierte Einzelpraxis (über Wirtschaftlichkeit/Organisation/Praxisführung kann man also auch eine Menge lernen) in einer 15.000-Einwohner-Stadt im fränkischen Seenland.

Anmerken möchte ich noch die Möglichkeit einer Förderung über den BHÄV (600 Euro monatlich!) sowie die 1-Zi-Wohnung, die für PJ Studenten von der Stadt Gunzenhausen gestellt wird und von Dr. Metzmacher (bzw. seiner Frau 😉 ) mit viel Liebe eingerichtet wurde – keine 5 Gehminuten von der Praxis. Auch die Freizeitmöglichkeiten mit Altmühlsee und Brombachsee ganz in der Nähe sind nicht zu verachten.

Ich habe die Zeit sehr genossen!“

Carolin Budick (1)

Famulatur im September / Oktober 2016

Bild Carolin Budick
Carolin Budick, Famulantin im Sommer 2016

„Landärzte fehlen, viele Dörfer sind bereits ohne Arzt! Das sind die Schlagzeilen, die zur Zeit der Presse zu entnehmen sind. Auch ich, als Medizinstudentin wusste bisher nicht, wie ich mir das Leben eines Landarztes genau vorstellen soll und ob diese Fachrichtung später für mich in Frage kommt. Darum beschloss ich, nach einer bereits absolvierten Famulatur im Krankenhaus und einer bei einem niedergelassenen Kinderarzt, mir das Arbeitsleben eines Landarztes genauer anzusehen.

So fiel meine Wahl schließlich auf die Hausarztpraxis von Herrn Dr. Metzmacher. Ausschlaggebend waren die vielen positiven Berichte anderer Famulanten und PJler, aber auch das kostenlos zur Verfügung gestellte Appartement, da dadurch vier Wochen auf dem Land, trotz eigener Wohnung nebenher, machbar wurden.

Dort angekommen wurde ich sogleich vom freundlichen und überaus herzlichen Praxisteam begrüßt, das mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand. Anfangs begleitete ich Herrn Dr. Metzmacher zu den Patienten, aber schon bald durfte ich Patienten alleine untersuchen und sie ihm dann anschließend vorstellen. Durch dieses selbstständige Arbeiten konnte ich sehr viel lernen, da ich mir ohne fremde Hilfe Gedanken um „meine“ Patienten machen konnte, z.B. über die mögliche Diagnose und Therapieoptionen.

Herr Dr. Metzmacher und das gesamte Team nahmen sich immer die Zeit, mir Dinge zu erklären und Fragen zu beantworten, selbst nach der Sprechstunde oder in der Mittagspause. Auch besprachen wir gemeinsam einige häufige Krankheitsbilder, wie COPD, Depression oder Rückenschmerzen. Des Weiteren durfte ich ihn bei seinen Hausbesuchen begleiten. Die langfristige Patientenbetreuung in unterschiedlichen Lebensphasen ist ein wesentlicher Unterschied zur Behandlung von Schwerkranken eines Krankenhauses.

Ein Highlight war das Mitfahren im Notarztdienst, sowie ein organisierter Rundflug über Gunzenhausen in der Freizeit.

Vielen Dank für die wunderbare Zeit, das schöne zur Verfügung gestellte Appartement und vor allem die Geduld, Hilfsbereitschaft und liebevolle Art des gesamten Praxisteams. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und eine wirklich sehr schöne und vor allem lehrreiche Zeit gehabt!

Eine Famulatur hier kann ich nur jedem empfehlen!

Für meine Zukunft kann ich mir ein Leben als Hausärztin nun tatsächlich sehr gut vorstellen.“

(Carolin Budick im Oktober 2016)

Die Zusammenfassung eines Interviews finden Sie beim BHÄV