Archiv der Kategorie: Berichte der Studenten

Anne Alfter

Anne Alfter, Famulantin im Juni 2016

Spontan entschied ich mich auf Empfehlung einer befreundeten Kommilitonin Dr. Metzmacher bezüglich eines Famulaturplatzes anzufragen. Zwei Wochen später stand ich bereits morgens um 8:00 Uhr in der Praxis.

Den voran gegangenen Berichten kann ich mich nur anschließen. Die Hausarztfamulatur war meine noch letzte ausstehende Famulatur. Im Vergleich zu den bereits abgeleisteten Krankenhausfamulaturen, profitierte ich von dieser am meisten. Während ich im Krankenhaus häufig nur mitlief und wenig erklärt bekam, konnte ich bei Dr. Metzmacher viel selbstständig arbeiten – im Sinne von Anamnese, körperlicher Untersuchung und anschließender Vorstellung gegenüber Dr. Metzmacher.

Im Anschluss an die Sprechstunde gab es die Möglichkeit des Austauschs über verschiedene über den Tag aufgetretene Krankheitsbilder oder aufgekommene Fragen. In die Praxis kommen Patienten mit einer weiten Bandbreite an Krankheitsbildern, sodass ich bereits vorhandenes Wissen gut anwenden konnte und dieses vertiefte. Neben dem normalen Praxisalltag prägten Hausbesuche den Rhythmus. In diesem Rahmen lernte ich etwa die palliative Patientenversorgung kennen.

An zwei Tagen durfte ich zusätzlich bei Notarzteinsätzen mitfahren, was ebenfalls eine spannende Erfahrung war.

Fazit: Das Praktikum hat mich in meinem Wunsch bestätigt und bestärkt später im Bereich der Allgemeinmedizin zu arbeiten. Gerade das persönliche Patientenverhältnis erlebte ich als ein positives Vertrauensverhältnis, im Unterschied zu anderen und schnelllebigeren Bereichen der Gesundheitsversorgung. Für das spätere Berufsleben gab mir Dr. Metzmacher viele praxisnahe Tipps und auf mich abgestimmte Empfehlung mit auf den Weg.

Die Lage der Praxis im Altmühltal ist daneben sehr bereichernd. Ich fühlte mich in Gunzenhausen sehr wohl und durch das gestellte Fahrrad, konnte ich die Umgebung erkunden und Sonnenstunden am Altmühl- oder Brombachsee genießen. Da ich in meiner Freizeit viel im Chor singe, stellte Dr. Metzmacher den Kontakt zum Sängerbund in Gunzenhausen her, wo ich wöchentlich mitsingen konnte und sehr freundlich aufgenommen wurde.

Ich bin sehr froh, dass ich in einer Praxis mit einem so freundlichen Team famulieren konnte.

Anne Alfter – 10. Semester, Goethe-Universität Frankfurt

Rebecca Liebertz

Famulatur im März/April 2016
Rebecca Liebertz, Famulantin Frühjahr 2016
Rebecca Liebertz, Famulantin Frühjahr 2016

„Rückblickend kann ich von meiner fünfwöchigen Hausarztfamulatur bei Herrn Dr. Metzmacher in Gunzenhausen nur Positives berichten.

Das Praxisteam ist sehr zuvorkommend und hat mich gleich zu Beginn willkommen geheißen. Ich konnte jederzeit alle meine Fragen stellen und war durch die kompetente Anleitung des Teams auch bald in der Lage, viele der Untersuchungen selber durchzuführen.

Herr Dr. Metzmacher legt sehr viel Wert auf selbständiges und praxisorientiertes Arbeiten. Selbstverständlich leitet er die Studenten zuvor ausführlich an.

Schon bald hatte ich gelernt, wie eine strukturierte Anamnese erhoben und eine gründliche klinische Untersuchung durchgeführt wird. Ihm liegt es jedoch auch am Herzen, den Studenten einen kritischen Umgang mit Bildgebungsdiagnostik oder beispielsweise Antibiotikaeinsatz zu vermitteln, was ich als sehr positiv empfand.

Während der Famulatur konnte ich einen Einblick in fast jede Fachrichtung gewinnen, sodass aufgrund des vielfältigen Praxisalltags nie Langeweile aufkam.

Einige Sachverhalte und diverse Krankheitsbilder ist Herr Dr. Metzmacher mit mir nach Sprechstundenende noch einmal in aller Ruhe durchgegangen, um sicherzustellen, dass alle Fragen meinerseits beantwortet wurden. Ich durfte mir auch selber ein paar interessante Themen aussuchen, die wir dann zusammen besprachen.

Des Weiteren darf man, falls gewünscht, auch bei den Notarzteinsätzen mitfahren, was eine wirklich aufregende Erfahrung war.

Zu allerletzt ist er sehr bemüht den Studenten eine möglichst schöne Zeit in Gunzenhausen zu ermöglichen. Er versucht für sie verschiedenste Freizeitaktivitäten zu arrangieren, wie zum Beispiel das Training im ortsansässigen Volleyballverein oder er vermittelt Kontakte zu anderen Studenten, die ebenfalls in der Nähe eine Famulatur absolvieren.

Insgesamt habe ich mich in der kleinen Wohnung, die von der Stadt gestellt wird, als auch in der Praxis sehr gut aufgehoben gefühlt und kann somit jedem eine Famulatur in Gunzenhausen nur empfehlen.“

(Rebecca Liebertz im April 2016)

Annkathrin zur Heiden

Famulatur im Februar/März 2016

Mein Besuch auf dem Land

Annkathrin zur Heiden, Famulantin Frühjahr 2016
Annkathrin zur Heiden, Famulantin Frühjahr 2016

Als ich mich nach einem Platz für meine Famulatur in der Allgemeinmedizin umschaute, stand für mich von vorneherein fest, dass ich diese in einer Landarztpraxis absolvieren möchte. Dort ist der Hausarzt nämlich tatsächlich noch die erste Anlaufstation. So kam ich über das Famulatur-Förderprojekt des Bayrischen Hausärzte Verbandes in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse in die Praxis von Herrn Dr. Metzmacher in Gunzenhausen, einem kleinen Ort im Altmühltal.

Dachte ich zu Beginn noch, dass fünfzig Prozent der Symptome bereits mit grippalen Infekten, Gastroenteritiden und Rückenschmerzen abgedeckt seien, so sollte ich zwar Recht behalten, jedoch unterschätzte ich die Bandbreite der Symptomausprägung ein wenig. Der Eine geht zum Arzt, weil ihm etwas flau im Magen ist, der Nächste, weil er infektbedingt fast keine Luft mehr bekommt und der Übernächste, weil er einen stechenden Schmerz vom Rücken bis in den Fuß hinab hat. Der zentrale Punkt dabei ist, dass eine kranke Person immer wieder neu beurteilt werden muss hinsichtlich der Schwere sowie des Ausmaß der Erkrankung. In der kurzen Zeit lernte ich, behandlungsbedürftige, schwere Verläufe von den milderen abzugrenzen und schließlich abzuwenden.

Dabei gestaltete sich mein Arbeitsalltag so, dass ich mich zuerst allein mit den Patienten auseinandersetzte, d.h. ich führte selbstständig eine Anamnese sowie eine symptomorientierte Untersuchung durch. Für das weitere Procedere kam Herr Dr. Metzmacher dazu, wobei ich immer gefragt wurde, was denn meiner Meinung nach die notwendigen Maßnahmen sind.

Des Weiteren besprachen wir besonders komplexe Fälle des Tages noch einmal gesondert nach der Sprechstunde. Darüber hinaus gingen wir – auf meinen Wunsch hin – die wichtigsten Medikationen für die wichtigsten Krankheitsbilder in der Allgemeinmedizin durch wie z.B. Hypertonus, Depressionen, Diabetes mellitus, COPD, etc. Wir diskutierten dabei insbesondere Vor- und Nachteile der einzelnen Präparate untereinander. Letzten Endes erarbeitete ich mir somit eine Liste mit den wichtigsten Präparaten und den entsprechenden Therapieschemata.

Eine weitere Kernaufgabe der Allgemeinmedizin ist die Impfkultur. In der Theorie gibt es zwar die Impfempfehlung der STIKO, in der Praxis sind die Auffrischimpfungen dann aber einfach vergessen worden oder der Impfpass ist verloren gegangen. Im Gespräch mit Herr Dr. Metzmacher gingen wir noch einmal die Impfempfehlungen für die verschiedensten Konstellationen gemeinsam durch. Daraufhin kontrollierte ich Impfpässe auf Vollständigkeit und machte Vorschläge für notwendige Impfungen.

Außerdem führte ich alle Vorsorgeuntersuchungen durch. Dies beinhaltete auch einen Kontroll-Ultraschall des Abdomens. Fiel mir dies zu Beginn noch sehr schwer, so erlangte ich mit steigender Anzahl der Untersuchung immer mehr Routine und Sicherheit beim Sonografieren unter ganz unterschiedlichen Schallbedingungen.

Es ist – denke ich – bereits offensichtlich, dass die Betreuung vor Ort nicht besser hätte sein können. Ich konnte zu jedem Zeitpunkt Fragen stellen. Herr Dr. Metzmacher hat sich stets für mich Zeit genommen sogar häufig nach der Sprechstunde.

Schließlich komme ich zu dem Schluss, dass das Patientenklientel höchst vielfältig ist und von dem kleine Kind bis zum alten Menschen wirklich alles zu bieten hat. Mindestens genauso vielfältig wie die Menschen ist die Palette der körperlichen Untersuchungen. Ich war stets aufs Neue gefordert. Ein weiteres Highlight war die Begleitung von Herrn Dr. Metzmacher als Notarzt.

Darüber hinaus habe ich insbesondere das nette, auf z.T. großer Dankbarkeit sich begründende, langwierige, vertrauensvolle Arzt-Patienten-Verhältnis zu schätzen gelernt, dass es dem Arzt ermöglicht, bei gewissen Symptome erste einmal abzuwarten und zu schauen, wie es sich entwickelt. Außerdem erhielt ich auch einen kurzen Einblick in die Organisation einer Praxis.“

Annkathrin zur Heiden (im März 2016)

Eva Becker

Famulatur im Januar/Februar 2016
Eva Becker, Famulantin im Winter 2016
Eva Becker, Famulantin im Winter 2016

„Zunächst einmal: super nette Praxis-Mitarbeiterinnen, die stets gut gelaunt waren und einem immer geholfen haben, wenn Hilfe nötig war.

Für Studenten die nicht aus der unmittelbaren Umgebung kommen, steht eine schöne kleine Wohnung kostenlos zur Verfügung.

Dr. Metzmacher ist ein sehr netter, offener und engagierter Arzt, von dem man viel lernen kann, der aber auchdas Erlernen von Eigenständigkeit fürdert und einem viele Entscheidungsfreiräume lässt.

Kurzum: ich kann diese Praxis jedem empfehlen, der von der Allgemeinmedizin begeistert ist oder es noch werden will :-)“

(Eva Becker, im Februar 2016)

Larissa Peitz

Famulatur im Sommer 2015

 

Larissa Peitz, Famulantin Sommer 2015
Larissa Peitz, Famulantin im Sommer 2015

„Während meiner ersten Famulatur in der Praxis von Dr. Metzmacher habe ich einen sehr guten Einblick in die Allgemeinmedizin bekommen, die hier im ländlichen Bereich besonders interessant und umfassend ist.

Zu Beginn begleitete ich Dr. Metzmacher zu allen Patienten. Dabei nahm er sich Zeit um mir die Untersuchungsabläufe zu zeigen, damit ich diese daraufhin auch selbstständig durchführen konnte. Schon nach ein paar Tagen in der Praxis durfte ich Patienten dann zunächst allein untersuchen, um anschließend meine Ergebnisse mit Dr. Metzmacher zu besprechen. Außerdem wurde mir viel erklärt, ich konnte immer Fragen stellen und dadurch vieles Lernen und Verstehen. Auch nach der Sprechstunde konnte ich offen gebliebene Fragen mit ihm klären und mehr über besonders relevante Bereiche der hausärztlichen Versorgung erfahren.

Aus dieser schönen und lehrreichen Zeit in Gunzenhausen gehe ich ausschließlich mit positiven Erinnerungen und bin Dr. Metzmacher und seinem Praxisteam dafür sehr dankbar.“

(Larissa Peitz, im Sommer 2015)

Saskia Heck

Urlaubs-PJ im September 2015

Das Praktische Jahr dauert bekanntlich 4 Monate, die hausärztlichen akademischen Lehrpraxen machen aber gelegentlich Urlaub. Mit einigen benachbarten Lehrpraxen haben wir die Vereinbarung getroffen, uns in den Praxisferien bezüglich der Studierendenausbildung abzusprechen. So konnte Saskia Heck im Sommer 2015 einige Wochen in meiner Praxis eine zweite hausärztliche Arbeitsweise kennen lernen.

Saskia Heck Studentin im Praktischen Jahr als Urlaubs-PJ 2015
Saskia Heck, Studentin im Praktischen Jahr als Urlaubs-PJ 2015

„Während des Urlaubs meiner PJ-Ärztin Frau Dr. Schaaf durfte ich zwei Wochen in der Praxis bei Dr. Metzmacher verbringen. Ich wurde hier vom ganzem Team herzlich aufgenommen. Nach kurzer Einarbeitungszeit konnte ich selbständig Patienten aufnehmen, die anschließend zusammen mit Dr. Metzmacher ausführlich besprochen wurden. In den zwei Wochen konnte ich vieles lernen. Vielen Dank dafür.“

(Saskia Heck, im Sommer 2015)

Johanna Kurzhagen

PJ von 12/2014 bis 4/2015

Unsere erste PJ-Studentin war von Dezember 2014 bis April 2015 Johanna Kurzhagen. Die Bisherige PJ-Zeit leistete  sie im „The Townsville Hospital in Australien und an den Kliniken Forchheim und Nürnberg süd ab.

Johanna Kurzhagen Studentin im Praktischen Jahr PJ 2014 und 2015
Johanna Kurzhagen Studentin im Praktischen Jahr PJ 2014 und 2015

Als erste PJ-Studentin der Universität Erlangen, die im Rahmen einer Vergleichsstudie zum PJ auf dem Land in Gunzenhausen arbeitet, kam das Frankenfernsehen zu Besuch in unsere Praxis. Der Fernsehbeitrag wurde wiederholt im Frankenfernsehen gezeigt.

Hier ihr Statement nach der, für das Praxisteam und auch mich sehr angenehmen Zeit:

„Als erste Studentin konnte ich einen Teil meines PJs in der Praxis von Dr. Metzmacher absolvieren. Ich wurde herzlich aufgenommen, sowohl von Dr. Metzmacher als auch von seinem Team. Ich bekam einen sehr guten Einblick in die Praxisabläufe und durfte bald selbständig arbeiten. Für das Vertrauen und die gute Betreuung bin ich wirklich dankbar.
Ich möchte auch die schöne Wohnung erwähnen, die sehr gut ausgestattet ist und alles bietet, was man benötigt. Auch hier ein herzliches Dankeschön an die Stadt Gunzenhausen.“

(Johanna Kurzhagen, im Frühling 2015)

Sebastian Landgraf (1)

Sebastian Landgraf, Blockpraktikant im Frühling 2015
Bild Sebastian Landgraf, Blockpraktikant im Frühling 2015
Sebastian Landgraf, Blockpraktikant im Frühling 2015

„Ich hatte als erster Student die Möglichkeit, das Blockpraktikum Allgemeinmedizin in der Praxis von Herrn Dr. Metzmacher zu absolvieren. Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen. Das ganze Team hat mich sehr freundlich aufgenommen und mir viel beigebracht: Neben Herrn Dr. Metzmacher und seinen Arzthelferinnen konnte ich auch von der PJ-Studentin Johanna Kurzhagen viel lernen.
Im leider sehr theoretischen Medizinstudium vergisst man manchmal, warum man diesen Weg überhaupt gewählt hat. Nach diesem zweiwöchigen Praktium weiß ich Dank Herrn Dr. Metzmachers Engagement wieder, warum ich Medizin studiere.
Herzlichen Dank für die tolle und lehrreiche Zeit!“

(Sebastian Landgraf, im Frühling 2015)