Praktisches Jahr – PJ

Akademische Lehrpraxis der FAU Erlangen-Nürnberg und der JMU Würzburg

Unsere Praxis ist seit 2014 als akademische Lehrpraxis der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg und seit 2018 auch der Julius Maximilians Universität Würzburg akkreditiert.

Damit dürfen wir Studenten im Rahmen des Blockpraktikums und des Praktischen Jahres ausbilden.

Wir, das ganze Team, freuen uns über den Lehrauftrag und auf die Studentinnen und Studenten.

Unterkunft vorhanden 

Praktisches Jahr – PJ

Das Praktische Jahr bildet den letzten Studentischen Ausbildungsabschnitt und bereitet den letzten, mündlichen Abschnitt der ärztlichen Prüfung vor (3. Staatsexamen).

Meine Praxis erfüllt die Kriterien für die Förderung durch die BHÄV-Stiftung für Studierende in Höhe von bis zu 2400€ pro PJ-Tertial !

Der Student soll am Patienten seine theoretischen Fähigkeiten anwenden und praktische Fähigkeiten erlernen und festigen. Dies erfolgt unter Anleitung und Aufsicht des Lehrbeauftragten Arztes.

In meiner Praxis werden die Studenten ganz intensiv auf ihre Rolle als Arzt vorbereitet und haben dabei die Möglichkeit eine moderne, hervorragend organisierte, große Landarztpraxis kennen zu lernen – in einer Umgebung, wo andere Urlaub machen !

Das praktische Jahr in unserer Lehrpraxis wird für Studenten der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg finanziell gefördert.

In Jahren der räumlichen Freizügigkeit können auch Studenten anderer Universitäten in meiner Praxis das PJ absolvieren. Dazu müssen aber einige Formalitäten mit der „Heimatuniversität“ geklärt werden.

Johanna Kurzhagen, PJ Dezember 2014 bis April 2015

Unsere erste PJ-Studentin war Johanna Kurzhagen. Die Bisherige PJ-Zeit leistete  sie im „The Townsville Hospital in Australien und an den Kliniken Forchheim und Nürnberg süd ab.

Bild Johanna Kurzhagen, PJ Dezember 2014 bis April 2015
Johanna Kurzhagen, PJ Dezember 2014 bis April 2015

Als erste PJ-Studentin der Universität Erlangen, die im Rahmen einer Vergleichsstudie zum PJ auf dem Land in Gunzenhausen arbeitet, kam das Frankenfernsehen zu Besuch in unsere Praxis. Der Fernsehbeitrag wurde wiederholt im Frankenfernsehen gezeigt.

Hier ihr Statement nach der, für das Praxisteam und auch mich sehr angenehmen Zeit:

„Als erste Studentin konnte ich einen Teil meines PJs in der Praxis von Dr. Metzmacher absolvieren. Ich wurde herzlich aufgenommen, sowohl von Dr. Metzmacher als auch von seinem Team. Ich bekam einen sehr guten Einblick in die Praxisabläufe und durfte bald selbständig arbeiten. Für das Vertrauen und die gute Betreuung bin ich wirklich dankbar.
Ich möchte auch die schöne Wohnung erwähnen, die sehr gut ausgestattet ist und alles bietet, was man benötigt. Auch hier ein herzliches Dankeschön an die Stadt Gunzenhausen.“

(Johanna Kurzhagen, Frühling 2015)

Saskia Heck, Urlaubs-PJ im Sommer 2016
Bild Saskia Heck, Urlaubs-PJ im Sommer 2015
Saskia Heck, Urlaubs-PJ im Sommer 2015

Das Praktische Jahr dauert bekanntlich 4 Monate, die hausärztlichen akademischen Lehrpraxen machen aber gelegentlich Urlaub. Mit einigen benachbarten Lehrpraxen haben wir die Vereinbarung getroffen, uns in den Praxisferien bezüglich der Studierendenausbildung abzusprechen. So konnte Saskia Heck im Sommer 2015 einige Wochen in meiner Praxis eine zweite hausärztliche Arbeitsweise kennen lernen.

„Während des Urlaubs meiner PJ-Ärztin Frau Dr. Schaaf durfte ich zwei Wochen in der Praxis bei Dr. Metzmacher verbringen. Ich wurde hier vom ganzem Team herzlich aufgenommen. Nach kurzer Einarbeitungszeit konnte ich selbständig Patienten aufnehmen, die anschließend zusammen mit Dr. Metzmacher ausführlich besprochen wurden. In den zwei Wochen konnte ich vieles lernen. Vielen Dank dafür.“

(Saskia Heck, im Sommer 2015)

Sebastian Landgraf, PJ im Winter 2016/2017
Bild Sebastian Landgraf, PJ im Winter 2016/2017
Sebastian Landgraf, PJ im Winter 2016/2017

„Nachdem ich vom Blockpraktikum bei Dr. Metzmacher sehr angetan war, habe ich mich entschieden, auch mein Wahltertial bei ihm zu verbringen.

Anfangs läuft man noch mit Dr. Metzmacher mit, wird aber innerhalb weniger Tage an sehr selbstständiges Arbeiten herangeführt. Rasch untersucht man die Patienten alleine und überlegt die Therapie, anschließend stellt man den Patienten vor. Neben der körperlichen Untersuchung bekommt auch alle anderen praktischen Fertigkeiten eines Hausarztes beigebracht: Sono (sehr viel und sehr geduldig gezeigt und erklärt), Impfungen, i.v./s.c. Spritzen, EKG und LUFU, Wundversorgung etc.. Hausbesuche, Leichenschauen usw. sind ebenso Alltag. Fragen notiert man sich am besten, Dr. Metzmacher nimmt sich abends so viel Zeit wie nötig, um alle zu beantworten (auch wenn es eine Stunde dauert). Abgesehen davon werden regelmäßig bestimmte wichtige Themen gründlcih durchgesprochen (welche und in welcher Häufigkeit, hat der Student selbst in der Hand, erfordert aber natürlich etwas Vorbereitung). Außerdem bekommt man laufend Feedback, sowohl positives als auch negatives, was ich immer als sehr angenehm empfunden habe.

 

Das ganze Team ausnahmslos sehr nett und hilfsbereit, Man fühlt sich vom ersten Tag an wie ein selbstverständlicher Teil der Praxis, Ich habe bisher noch nirgends (!) ein so familiäres und angenehmes Arbeitsklima erlebt. Das schließt natürlich auch Dr. Metzmacher, ausdrücklich mit ein. Die Praxis ist eine sehr große, hervorragend organisierte Einzelpraxis (über Wirtschaftlichkeit/Organisation/Praxisführung kann man also auch eine Menge lernen) in einer 15.000-Einwohner-Stadt im fränkischen Seenland.

Anmerken möchte ich noch die Möglichkeit einer Förderung über den BHÄV (600 Euro monatlich!) sowie die 1-Zi-Wohnung, die für PJ Studenten von der Stadt Gunzenhausen gestellt wird und von Dr. Metzmacher (bzw. seiner Frau 😉 ) mit viel Liebe eingerichtet wurde – keine 5 Gehminuten von der Praxis. Auch die Freizeitmöglichkeiten mit Altmühlsee und Brombachsee ganz in der Nähe sind nicht zu verachten.

Ich habe die Zeit sehr genossen!“

(Sebastian Landgraf, im Frühjahr 2017)

PS: Wir freuen uns, ihn ab Ende 2017 als Weiterbildungsassistent wieder im Team begrüßen zu dürfen !

Katharina Kalkhoff, PJ im Sommer/Herbst 2017
Katharina Kalkhoff, PJ im Sommer/Herbst 2017
Katharina Kalkhoff, PJ im Sommer/Herbst 2017

„Bereits ab dem ersten Tag ist man aktiv in den Praxisablauf und die Patientenbetreuung mit eingebunden. Am Anfang läuft man noch bei Dr. Metzmacher mit, aber sehr schnell darf man eigenständig Patienten untersuchen und Therapievorschläge machen. Der Tätigkeitsbereich ist sehr vielfältig: Er reicht von eigenständiger Anamnese, Untersuchung und Therapievorschlag  bis hin zu Impfungen, Blut abnehmen, Check-up, EKG oder Sono. Auch die Beratungsanlässe sind vielfältig: Hier kann man von Neurologie über Kinderheilkunde bis zu Gynäkologie viel lernen. Lehrreich waren auch die Notarzteinsätze, bei denen man mitfahren konnte, wenn sich die Möglichkeit ergab.

Zur Betreuung vor Ort kann ich nur sagen: Einfach super! Im gesamten Praxisteam herrscht eine familiäre Atmosphäre und alle Fragen, die in der Sprechstunde auftreten, werden ausführlich von Dr. Metzmacher beantwortet. Auch wenn man etwas mehr zu einem Patientenfall wissen möchte, wird dieser ausführlich besprochen. So eine 1:1-Betreuung gibt es in keiner Klinik!

Untergebracht war ich in der kostenfrei zur Verfügung gestellten, voll ausgestatteten 1-Zimmer-Wohnung, in direkter Nähe zum Bahnhof und zur Praxis (ca. 5 Gehminuten entfernt). Auch die Freizeitgestaltung kann sich sehen lassen: Durch den nahe gelegenen Altmühlsee kann man dort bei gutem Wetter am Strand liegen, baden oder Rad fahren. In den Semesterferien gibt es seit diesem Jahr auch durch den Verein „ÄsL“ (Ärzte schnuppern Landluft, Verein von einigen Ärzten aus der Region) wöchentliche Aktionen, in denen man andere Studenten und die gesamte Region näher kennenlernt, z.B. bei Mountainbike-Touren, Besichtigung des Rettungshubschrauber-Standorts Sinbronn u.ä. So fühlt man sich sofort heimisch.

Ich fand das PJ-Tertial in der allgemeinmedizinischen Praxis von Dr. Metzmacher in Gunzenhausen rundum gut und kann nur jedem empfehlen, hier ein Tertial „Allgemeinmedizin“ zu absolvieren. Es hat mir super viel Spaß gemacht und ich habe viel gelernt!

Danke für die schöne Zeit!“

(Katharina Kalkhoff, im Herbst 2017)

Katharina Wittmann, PJ im Winter 2017/2018
Katharina Wittman, PJ im Winter 2017/2018)
Katharina Wittman, PJ im Winter 2017/2018

„Von Anfang an ist man voll in den Praxisalltag und in das gesamte, ausnahmslos nette und hilfsbereite, Team integriert. Zu Beginn begleitet man Dr. Metzmacher, beobachtet die Gespräche und Untersuchungen. Schnell darf man bereits selbst Patienten untersuchen und Vorschläge zum weiteren Vorgehen machen. Zu meinen Tätigkeiten gehörten: eigenständige Anamnese, körperliche Untersuchung, Therapievorschlag, Blut abnehmen, Check-up, Impfungen, Ultraschall, Hausbesuche begleiten und vieles mehr. Wer sich auch für Pädiatrie interessiert, ist hier genau richtig. Auch Kindervorsorgeuntersuchungen gehören zum Praxisalltag dazu! Mindestens einmal im Monat ist man auch bei Notarzteinsätzen dabei.

Die Patienten sind es gewohnt, dass immer wieder Studenten in der Praxis mitarbeiten. Sie sind sehr aufgeschlossen, respektieren einen als angehende Ärztin und freuen sich, dass man so viel Zeit zum Zuhören hat.
Die Betreuung vor Ort ist genauso toll, wie ich es mir für mein Wahltertial erhofft hatte. Durch die 1:1-Betreuung lernt man in kurzer Zeit wahnsinnig viel, es ist immer Zeit für Fragen und man wird aktiv in alles eingebunden. Das gesamte Praxisteam nimmt einen herzlich auf, die Atmosphäre ist sehr familiär.
Die Stadt Gunzenhausen stellt eine 1-Zimmer-Wohnung kostenlos zur Verfügung. Sie befindet sich fußläufig zum Bahnhof und zur Praxis (ca. 5 Minuten) und ist komplett möbliert.
Gunzenhausen liegt mitten im Fränkischen Seenland und hat an Outdoor- Freizeitaktivitäten einiges zu bieten!
Das PJ-Tertial hat mir riesig Spaß gemacht, ich habe sehr viel lernen dürfen und ich kann die Praxis von Dr. Metzmacher deshalb nur weiterempfehlen!
Danke an das ganze Team für die tolle Zeit!“

(Katharina Wittmann, Frühling 2018)

Caro Budick, PJ im Sommer 2018
Caro Budick, PJ im Sommer 2018
Caro Budick, PJ im Sommer 2018

„Nachdem ich bereits meine Hausarztfamulatur und eine Woche des Blockpraktikums Allgemeinmedizin bei Herrn Dr. Metzmacher absolvieren durfte, stand für mich fest, auch für mein Wahltertial in der Allgemeinmedizin im Praktischen Jahr nach Gunzenhausen zukommen.

Vor allem das sehr nette und liebevolle Praxisteam und die 1:1 Betreuung, die man so in keinem Krankenhaus findet, haben mich überzeugt. Herr Dr. Metzmacher nimmt sich immer Zeit, um auch jede Frage ausführlich zu beantworten. Ich konnte Patienten eigenständig untersuchen, mir eine Therapie überlegen und ihm diese dann vorstellen.

Durch die Möglichkeit einer Förderung des PJs durch den BHÄV und das gestellte Appartement in der Nähe der Praxis wird auch ein Tertial in Gunzenhausen trotz eigener Wohnung nebenher möglich. Danke dafür!

Die Praxis ist nur fünf Gehminuten von der Wohnung entfernt und in die andere Richtung sind es keine zehn Gehminuten bis zum Altmühlsee. In seiner Freizeit kann man hier also auch viel erleben und den See mit seinem Umfeld genießen.

Abschließend kann ich mich meinen beiden vorausgegangenen Berichten nur anschließen:

Es war wieder eine sehr tolle und vor allem lehrreiche Zeit in Gunzenhausen, die leider viel zu schnell vergangen ist.

Vielen Dank an alle!“

(Carolin Budick, im Sommer 2018)

Mirjam Hirschmann, PJ im Herbst/Winter 2018
Mirjam Hirschmann, PJ im Herbst/Winter 2018
Mirjam Hirschmann, PJ im Herbst/Winter 2018

Als Wahltertial im PJ entschied ich mich für die Allgemeinmedizin, da ich annahm, dass man in 16 Wochen definitiv einen guten Einblick in die Arbeit im niedergelassenen Bereich bekommt. Aufgrund der vielen positiven Bewertungen vorheriger Studenten (und der von der Stadt gestellten Einzimmerwohnung) fiel meine Wahl auf die Praxis von Dr. Metzmacher in Gunzenhausen. Hier kann ich mich den Berichten meiner Vorgänger nur anschließen: Von Beginn an wird man wunderbar ins Team, welches unglaublich nett ist, aufgenommen. Bereits nach kurzer Zeit betreut man Patienten selbstständig, was konkret heißt: man macht die Anamnese, untersucht, überlegt sich eine Therapie und holt dann entweder Dr. Metzmacher oder Herrn Landgraf dazu, welche die eigenen Untersuchungsergebnisse und Therapievorschläge überprüfen. So merkt man Stück für Stück, wo man doch noch Lücken hat und wo es sich lohnt, nochmal nachzulesen.

In der Mittagspause werden an einigen Tagen der Woche Hausbesuche gemacht. Hier besucht man meist die gleichen Patienten als Routinebesuch, so dass man auch selbst den Verlauf des Allgemeinzustandes gut mit beobachten kann, was auch einen Lerneffekt mit sich bringt.

Generell wird man im Umgang mit Patienten im Lauf des Tertials viel sicherer. Untersuchungen, die am Anfang des Tertials evtl. noch schwierig waren, gehen am Ende des Tertials sicher von der Hand. Genauso verhält es sich mit Patientengesprächen (auch über teils schwierige Themen). Zu erwähnen sind hier auch die vielen Abdomen-Sonos bei Check-up-Untersuchungen, die man fast täglich durchführen darf. Dies alles kann man definitiv in einer so kurzen Zeit nur in einer Praxis und nicht im Krankenhaus so gut üben und lernen.

Auch wenn man an manchen Tagen denkt, dass die Erkältungen, Impfungen und Rückenschmerzen wohl nie aufhören werden, kommen immer wieder Patienten mit spannenden und seltenen Krankheitsbildern, Krankheitsverläufen, die man gerne weiter verfolgen möchte und Patienten, die man in der kurzen Zeit bereits ins Herz geschlossen hat und von welchen man motivierendes Feedback bekommt. Alles in allem ist die Arbeit in einer Hausarztpraxis also wirklich abwechslungsreich und sehr wertvoll und wenn mich nicht noch ein anderes Fachgebiet in seinen Bann ziehen wird, werde ich mich am Ende für den Facharzt für Allgemeinmedizin entscheiden.

Dr. Metzmacher würde ich sofort jedem anderen Studenten als Lehrarzt weiterempfehlen. Er ist immer motiviert und gewillt Krankheitsbilder oder -verläufe zu erklären, auch wenn man nach Feierabend noch eine Stunde dazu braucht. Außerdem hilft sein ehrliches Feedback, sich stets weiter zu verbessern. Und ganz egal, ob man mit Dr. Metzmacher oder Herrn Landgraf zusammenarbeitet: die gute Laune kommt dabei nie zu kurz!

(Mirjam Hirschmann im Dezember 2018)

Kathrin B raun, PJ-Studentin im Frühling 2019
Kathrin B raun
Kathrin Br aun, PJ-Studentin im Frühjahr 2019

„Die Allgemeinmedizin wird von manchen Medizinern nach wie vor zu Unrecht belächelt und im Universitätscurriculum in die Ecke gedrängt. Dennoch habe ich mich schon frühzeitig dafür entschieden, ein PJ-Tertial in einer Hausarztpraxis zu absolvieren, da ich Lust hatte, die ambulante Medizin genauer zu betrachten und damit gleichzeitig die Unterschiede zum stationären Betrieb kennenlernen wollte. Nach meinem ersten Tertial im Krankenhaus habe ich also den zweiten Abschnitt in der Praxis von Dr. Metzmacher in Gunzenhausen verbracht.

Ich bin Studentin der Universität Leipzig, komme aber selbst aus dem Umland und kenne die Gegend bereits ein wenig, weshalb ich mich (durchaus auch aufgrund des Freizeitwertes der schönen Region 🙂 ) für diese Praxis entschieden habe. Von der ersten Minute an wurde ich vollständig in den Praxisalltag integriert. Ich konnte mir immer aussuchen, welchen Patienten ich mir anschauen möchte und hatte die Möglichkeit, alle notwendigen Untersuchungen eigenständig durchführen und jederzeit – auch nach der Sprechstunde noch – offene Fragen mit Hr. Landgraf oder Dr. Metzmacher besprechen. Mit der Zeit durfte ich viel Sicherheit im Tun gewinnen, insgesamt eine wertvolle Erfahrung, welche im oftmals sehr theoretischen Medizinstudium bisher zu kurz kam.

Hier lernt man, was es heißt, ein Arzt zu sein.
Sei es in der Sprechstunde, bei den Hausbesuchen oder auch durch den Notarztdienst mit Dr. Metzmacher – man erkennt: als Hausarzt ist man immer der erste Ansprechpartner für alle großen und kleinen Anliegen und Bedürfnisse des Patienten, lernt einzuschätzen, wo individuelle Probleme liegen und wie dem Einzelnen geholfen werden kann. Man lernt die Menschen kennen und darf mit der Zeit ihr Vertrauen gewinnen, was im stationären Regelablauf so natürlicherweise nicht möglich ist, da die Akutbehandlung im Vordergrund steht. Letztlich habe ich für mich festgestellt: der Wunsch, die gesamte Bandbreite der Medizin im Blick zu behalten und damit die Allgemeinmedizin zu erlernen bietet für mich die Begründung, warum ich Medizin studiert habe.

Ich möchte gar nicht im Ausführlichen die Einzelheiten wiederholen, welche von meinen Vorgängern bereits ausführlich beschrieben wurden. Für mich hat das Tertial in Gunzenhausen maßgeblich dazu beigetragen, mich dazu zu entschließen, Allgemeinmedizinerin zu werden.

Ganz einfach: Danke an das gesamte Team! Ich habe mich in dieser Praxis äußerst wohlgefühlt.“

(Kathrin Br aun im Juni 2019)

PS: Wir freuen uns, sie ab Anfang 2020 als Weiterbildungsassistentin wieder im Team begrüßen zu dürfen !

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